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Der Showdown geht an den BV Brambauer

27.12.2011 | 22:29 Uhr
Der Showdown geht an den BV Brambauer
Für den Gruppensieg gingen die Minis vom Lüner SV bis an die Schmerzgrenze.

Lünen.Nach einem hart umkämpften letzten Gruppenspiel zog die zweite B-Jugend des BV Brambauer souverän in das Finale ein. Bei den Minis wurde der Lüner SV Gruppensieger.

Die Mini-Kicker eröffneten die diesjährigen Stadtmeisterschaften nicht gerade spektakulär. Sieben Tore fielen in sechs Partien, vier Treffer davon erzielte der Lüner SV alleine in der letzten Partie gegen Westfalia Wethmar.

Durch diesen deutlichen Sieg sorgte der LSV dafür, dass die Turnierleitung durchatmen durfte. Dort überlegte man schon, was zu tun wäre, wenn Wethmar und Alstedde punkt- und torgleich auf Platz zwei gestanden hätten. Aufgrund des 0:4 von Wethmar zog Blau-Weiß Alstedde mit vier Punkten in das Spiel um Platz drei ein. Gruppensieger und damit Finalteilnehmer ist der Lüner SV mit sieben Zählern.

Die B-Jugend bot von Anfang an mehr Spektakel als die ganz Kleinen in der renovierten und gut gefüllten Rundturnhalle.

In einem engen Spiel setzte sich der SV Preußen I etwas überraschend gegen den Lüner SV mit 3:2 durch. In den nächsten beiden Spielern zeigten sich die Jungs vom LSV umso souveräner: Mit sage und schreibe 9:0 fegten sie Westfalia Wethmar II aus der Halle, danach hieß es 5:0 gegen Blau-Weiß Alstedde.

Der neue A-Jugend-Coach der Alstedder, Andreas Schneider nahm die B-Jugendlichen seines neuen Vereins bereits etwas genauer unter die Lupe. „Es sind aber nur drei aus dem Endjahrgang dabei“, schränkte Schneider ein, der auch vor Ort war, um zu zeigen, dass es ihm ernst ist mit dem Aufbau der neuen Alstedder A-Jugend. Nicht jedoch, um Talente anderer Vereine abzuwerben: „Das habe ich noch nie gemacht und werde ich auch nicht tun!“ so Schneider.

Vor dem letzten Gruppenspiel hätte die Spannung nicht größer sein können. Brambauer stand mit neun Punkten auf Platz eins, der Lüner SV drei Punkte dahinter, aber mit dem besseren Torverhältnis. Ein Sieg hätte den LSV ins Finale bringen können, doch am Ende sprang nur ein 1:1-Unentschieden heraus. Das brachte Alexander Gigla so auf die Palme, dass er kurz vor dem Ende noch die Rote Karte vom Schiri sah, nachdem er während einer Spielunterbrechung einen Ball ins Publikum gedroschen hatte.

Für den LSV geht es also im Januar nur noch um Platz drei, während Brambauers zweite B-Jugend um den Titel spielt.

Tim Müller

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