BV Brambauer verliert auch Kerem Kalan
21.02.2012 | 22:14 Uhr 2012-02-21T22:14:00+0100
Lünen.In Testspielen prüften drei Lüner Fußballclubs am Dienstag Abend ihre Form. Westfalenligist BV Brambauer kam dabei zu einem lockeren Erfolg, musste aber nach dem Stolzenhoff-Schock vom Sonntag auch gleich die nächste Hiobsbotschaft verkünden.
SSV Mühlhausen - BV Brambauer-Lünen 2:5 (0:2). „Wir haben einige Positionen getestet, dafür war das okay“, fasste Co-Trainer Siegfried Rummel „ein lockeres Freundschaftsspiel mit ein paar Toren“ gegen den Landesligisten zusammen.
Auf der Rechtsverteidigerposition durfte sich A-Junior Dennis Sturmat über 90 Minuten beweisen, dafür wurde Simon Dördelmann einmal in etwas offensiverer Position getestet. Im Tor stand mit Leppert ein zweiter Youngster.
Neben zahlreichen weiteren Stammkräften musste der BVB auch auf Kerem Kalan verzichten. „Er hat sich in Wickede eine Knöchelverletzung zugezogen und wird bis zu sechs Wochen ausfallen“, sagte Rummel und ergänzte fast schon trotzig: „Alle Spieler im Kader haben den Anspruch in der Westfalenliga zu spielen, jetzt kommt eben die Chance für die zweite Reihe sich zu empfehlen.“
VfB Lünen - VfK Weddinghofen II 2:1 (2:0). Zumindest mit der ersten Spielhälfte zeigte sich Coach Andreas Roch schon halbwegs zufrieden: „Da war die Leistung ganz okay und auch die Führung verdient.“ Probleme offenbarten die Süder aber immer noch im Passspiel und der nötigen Spielgeschwindigkeit.
Nach der Pause, vielen Umstellungen und harten Einheiten in den Vortagen, verloren die Hausherren zunehmend die Ordnung und auch die Konzentration.
SuS Kaiserau - SV Preußen Lünen 0:2 (0:1). „Wir sind auf einem richtig guten Weg“, strahlte Spielertrainer Holger Branse nach dem Erfolg beim Bezirksligisten, hatte er doch zuvor eine disziplinierte und konditionell gute aufgestellte Elf gesehen, die mit viel Einsatzwillen die spielerische Überlegenheit der Hausherren ausgleichen konnte.
Besonders erfreut war der Coach über den ersten Treffer, der im Anschluss an eine Kaiserauer Ecke fiel. „Da haben wir eine ganze spezielle Variante, postieren zwei Spieler ganz nah an den beiden Außenlinien, die wir dann versuchen schnell anzuspielen. Heute hat es erstmals geklappt, denn Michael Sieg konnte nur noch per Elfmeter gestoppt werden.“ Weniger positiv fand Branse dagegen das neuerliche Fernbleiben von Torjäger Marius Mantei: „Ich habe mehrfach versucht ihn zu kontaktieren, wir wissen nicht, wo er ist.“
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