Alles kann -
08.02.2012 | 16:46 Uhr 2012-02-08T16:46:00+0100
Lünen. Fußball-Kreisligist VfB Lünen hat das Training wieder aufgenommen. Wir sprachen mit Trainer Andreas Roch über die Aussichten des Tabellenzweiten.
Alles kann, nichts muss in dieser Saison beim Fußball-Kreisligisten VfB Lünen. Genau nach dem Motto lief am Dienstag auch das erste Training nach der Winterpause: Nach gut einer Stunde entflohen die Kicker der Kälte und schauten sich im Clubhaus das BVB-Pokalspiel an.
Recht locker geht es in dieser Saison los beim Zweitplatzierten. Freitag wird nochmals trainiert, am Sonntag steht um 14.30 Uhr das erste Testspiel gegen den Bezirksligisten BSV Schüren auf dem Programm.
Trainer Andreas Roch wird danach die Intensität erhöhen, bis zum Meisterschaftsbeginn am 18. März wird dreimal trainiert und einmal gespielt.
18 Spieler hat Roch im Kader, dazu kommt noch der ehemalige Bezirksligaspieler Marc Friemann, der eigentlich in der Reserve spielt, der es nun aber noch einmal wissen möchte. Mit Knieproblemen fällt Darius Senczuk in diesen Tagen noch aus. Anatolij Weissbrodt hatte die Mannschaft in der Winterpause verlassen. „Wir haben noch zwei Kandidaten, die eventuell noch zu uns stoßen werden“, sagte Andreas Roch.
„Die Mannschaft hat am Limit gespielt.
Ich bin gespannt,
ob sie dieses Niveau halten kann.“
Als Zweiter sind die VfBer mit nur einem Punkt Rückstand ärgster Verfolger des Spitzenreiters Alemannia Scharnhorst, den Aufstieg hatte in Lünen-Süd allerdings keiner als Ziel ausgegeben, schon gar nicht Andreas Roch: „Für meine Begriffe hat die Mannschaft die erste Saisonhälfte bereits am Limit gespielt, es sollte mich wundern, wenn sich das wiederholen ließe“, sagt der Trainer, der sich andererseits durchaus gern überraschen lassen würde. „Die Meisterschaft ist bei uns nicht solch ein Tabuwort wie bei Borussia Dortmund. Es ist doch klar, dass die Jungs am Rande die Chancen diskutieren, ob wir die Meisterschaft packen können, aber es steckt eben kein Zwang dahinter“, beschreibt Roch die Lage.
Bereits die ersten Spiele werden dem VfB den Weg weisen.
Am 18. März geht es auf den Kemminhausener Aschenplatz, um sich daran zu gewöhnen, spielen die VfBer in der Woche davor bei der SG Beckinghausen. Kemminghausen ist hinter Scharnhorst und den Lünern Dritter und muss dieses Spiel gewinnen, um nicht früh alles Chancen abschreiben zu müssen. Auch der zweiten Einsatz für Roch und Co. findet auswärts statt: Am 25. März beim SuS Derne.
Testspiele:
Sonntag, 12. Februar: BSV Schüren (H); Sonntag, 26. Februar: VfK Weddinghofen (H).
Freitag, 2. März: SuS Kaiserau (H); Samstag, 3. März: Kurzturnier beim Lüner SV mit LSV und Wethmar; Sonntag, 11. März: SG Beckinghausen (A)..
0mitdiskutieren