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Kunstrasen SV Preußen

225 000 Euro Eigenanteil

09.02.2012 | 17:03 Uhr
225 000 Euro Eigenanteil
In der Sommerpause verschwindet auf dem Sportplatz des SV Preußen die rote Asche.

Lünen.Vier Kunstrasenplätze sind in den letzten Monaten in der Lippestadt fertig gestellt worden. Der Lüner SV, VfB Lünen, Westfalia Wethmar und auch BW Alstedde können sich nun über künstliches Grün freuen, das in Brambauer schon viele Jahre liegt.

Für den nächsten Platz, der bekanntlich in diesem Sommer beim SV Preußen am Alten Postweg entstehen soll, liegen die ersten Zahlen nun bereits auf dem Tisch und werden auch dem Ausschuss für Bildung und Sport in seiner nächsten Sitzung am 21. Februar vorgestellt. Demnach würde der Umbau des Aschenplatzes 475 000 Euro kosten. 250 000 Euro kommen aus der Sportpauschale der Stadt, die übrige Summe soll der SV Preußen als Eigenbeteiligung schultern.

„Das ist schon eine Hausnummer, damit habe ich in dieser Form so auch nicht gerechnet“, sagt Gerd Wiecek, Geschäftsführer des SV Preußen. Burkhard Körbl vom Sportbüro der Stadt erklärt: „Bei den Plätzen, die wir mit Hilfe des Konjunkturpaketes II gebaut haben, sind die beteiligten Vereine etwas billiger weggekommen, aber in dieser Größenordnung hat sich auch schon Alstedde an seinem Platz beteiligt.“ Von der Summe werden noch Eigenleistungen und die Mehrwertsteuer abgezogen. „Den Rest muss der Verein über Spenden und Kreditaufnahme regeln“, sagt Körbl.

Beim Umbau wird auch ein Teil der Laufbahn für den Schulsport ebenso erhalten bleiben, wie Kugelstoß- und Weitsprunganlage.

„Wenn der Platz in Horstmar auch noch fertig ist, sind wir in Lünen sportlich sehr gut aufgestellt“, lobt Körbl und ergänzt: „Bei keinem Platz wurden städtische Mittel benutzt. Das ist wohl einzigartig in Nordrhein-Westfalen.“

Beschlossen werden soll in der Ausschusssitzung im Gymnasium Altlünen die neue Flutlichtanlage für die Brambauer Glückauf-Arena. Wie bereits mehrfach berichtet, ist die etwa 50 Jahre alte Anlage abgängig und fiel während des Trainings- und Spielbetriebs ja auch schon häufiger aus. Für den Aufbau sechs neuer Masten mit jeweils zwei Leuchten sollen aus der Sportpauschale knapp 60 000 Euro bereit gestellt werden.

Geplant sind aus den Mitteln der Lüner Sportpauschale in nächster Zeit für 50 000 Euro auch die Sanierung der Wittekindsporthalle und die Modernisierung der Schießanlage Brambauer. Mit gut 21 000 Euro beteiligt sich der Schützenverein Brambauer aber hier zur Hälfte an den Kosten.

Markus Wilczek

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