12:6 - SGW marschiert durch die Liga
12.02.2012 | 11:21 Uhr 2012-02-12T11:21:00+0100
Lünen.Weiter souverän marschieren die Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer durch die zweite Liga. Sie siegten auch im fünften Spiel in Folge und festigten durch ein klares 12:6 (3:0, 2:0, 3:3, 4:3) bei den Wasserfreunden Wuppertal den zweiten Tabellenplatz.
Und schon am Montag (20 Uhr) soll die Serie weiter ausgebaut. Denn mit dem SV Bayer Uerdingen II kommt der Vorletzte ins Hammer Maximare. „Das muss ein weiterer Pflichtsieg für uns sein“, fordert SGW-Trainer Sorin Jianu selbstbewusst, der einen schwimmerisch starken Gegner erwartet.
„Ich gehe davon aus, dass Uerdingen ähnlich spielen wird wie zuletzt Krefeld. Sie sind eine schnelle Mannschaft, und diese Waffe werden sie versuchen einzusetzen“, so Jianu. Wichtig sei es deshalb clever zu spielen und das Konterspiel des Gegners konsequent zu unterbinden.
Gegen Wuppertal setzte die Mannschaft die Vorgaben des Trainers gut um, stand in der Defensive in den ersten beiden Vierteln enorm sattelfest, so dass Schlussmann Lars Teske bis zur Halbzeit kein einziges Mal hinter sich greifen musste. Auch selbst zeigte Teske eine starke Leistung. Er parierte nicht nur zwei Strafwürfe des Gegners, sondern hielt auch ansonsten, was zu halten war. „Das war ein gutes Spiel von ihm. Er war ein sicherer Rückhalt für uns“, lobte Jianu.
Optimal eingestellt hatten sich die Gäste auch auf die Taktik der Wasserfreunde. Diese spielten wie im Hinspiel eine M-Zone, mit der sie der SGW damals zumindest in der ersten Hälfte der Begegnung große Probleme bereitet hatten. Diesmal jedoch fanden die Gäste von Anfang an die passenden Gegenmittel und ließen erste gar keine Hoffnung auf einen Punktgewinn bei Wuppertal aufkommen.
Große Disziplin
„Wir haben uns viel bewegt, die Verteidigung mit schnellen Querpässen ausgespielt und dann auch erfolgreich den Torabschluss gefunden. Dadurch sind wir nie in Schwierigkeiten gekommen“, sagte Jianu, der sich vor allem von der Disziplin seiner Mannschaft begeistert zeigte. „Es gibt keine Meckereien gegen die Schiedsrichter, im Wasser gibt es keine Diskussionen, wenn mal ein frei stehender Spieler keinen Ball bekommen hat, und auch die Spieler auf der Bank verhalten sich ruhig.“
Tatsächlich hätte der Sieg in Wuppertal noch hoher ausfallen können, allerdings gewährte Jianu bereits ab dem dritten Viertel auch den jüngeren Spielern im Team viele Einsatzzeiten. „Sie haben ihre Chance genutzt und ebenfalls eine sehr starke Leistung abgeliefert“, sagte Jianu.
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