RSV Listertal darf Kreis nicht wechseln
20.06.2007 | 08:36 Uhr 2007-06-20T08:36:10+0200(-rp-). Niedergeschlagenheit und Enttäuschung gestern in Hunswinkel, obwohl die Vorzeichen in den letzten Wochen schon einen negativen Bescheid andeuteten. Der RSV Listertal darf nicht in den Fußballkreis Olpe wechseln, sondern muss in seiner sportlichen
Diese Entscheidung fällte am Dienstagabend der Vorstand des Fußballverbandes Westfalen bei seiner Sitzung in Kaiserau. Damit gaben die Verbandsfunktionäre dem Antrag des RSV Listertal, in der neuen Saison 2007/2008 in den Nachbarkreis wechseln zu dürfen, nicht statt.
Der RSV Listertal, der in der neuen Spielzeit in der Kreisliga B nach seinem Abstieg antreten muss, hatte sich auf die kürzeren Verbindungswege in den Kreis Olpe berufen sowie in der Infrastruktur die besseren Möglichkeiten zu haben, den Kader aufzustocken.
Es gibt beim FLVW Grundsatz-Entscheidungen, an denen sich der Vorstand nun auch orientiert hat. Dieter Osterta, zuständig in Kaiserau für Rechtsangelegenheiten, erklärte gegenüber der WR: "Wenn die beiden betroffenen Kreise, aus denen der Verein heraus und in den er hinein möchte, dem Antrag zustimmen, ist es gängige Praxis, dass der Vorstand zustimmt. Ist aber nur einer der beiden Kreise dagegen, entspricht auch der FLVW nicht dem Antrag. Es gibt Ausnahmefälle, aber die sah der FLVW-Vorstand in diesem Fall nicht gegeben."
Somit scheinen dem RSV Listertal auch keine Rechtsmittel zu bleiben, Einspruch gegen den Bescheid einzulegen. Aus Enttäuschung über die Entscheidung waren gestern noch keine Stimmen von Vereinsseite zu dieser negativen Nachricht aus Kaiserau zu erhalten.
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