HSG Lüdenscheid kassiert Ausgleich zum 35:35 durch Siebenmeter
29.01.2012 | 16:18 Uhr 2012-01-29T16:18:00+0100
Verbandsliga: TuS Volmetal - HSG Lüdenscheid 35:35 (15:14). Auf den ersten Blick mutete das Remis in Hagen-Dahl als Punktgewinn an, doch beim Tabellennachbarn schnupperte die HSG Lüdenscheid ganz nahe am zweiten Auswärtssieg.
Bereits die Anfangsminuten waren kurios. Die Hausherren, bei denen Torjäger Thomas Kersebaum im ersten Durchgang nur wenig Spielanteile bekam, spielten mit einer offenen Deckung, die Florian Füller jedoch mit zwei Treffern schnell knackte. Danach dann kurz hintereinander Zeitstrafen für Axel Schürfeld (5.), Mario Dornbach und Sebastian Bölling (beide 6.) beim Stand von 4:2.
Doch mit hohem Einsatz hielt sich der Gast gut und kassierte keinen Treffer, vielmehr verkürzte Thomas Voss kurz vor der Vervollständigung auf 3:4 (8.). In der Folge setzte sich Volmetal leicht ab (7:4/ 10.), doch immer wieder gelang der Ziel-Sieben der Anschluss (7:6/12.). In der 24. Minute gelang Niclas Beckmann, der doch spielen konnte, das 11:11, dem Volmetal das 14:12 folgen ließ (28.). In der Schlussminute gelang der HSG erneut der Ausgleich (Voss zum 14:14), doch aus neun Metern stieg der groß gewachsene Dominik Domaschk hoch und erzielte in letzter Sekunde die 15:14-Pausenführung.
Auch der zweite Durchgang bot den vielen Zuschauern Spannung pur. Die Hausherren erspielten sich eine Zwei-Tore-Führung (20:18/38.), doch der Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten (20:20/40.). Treffsicher zeigten sich die Offensiven im weiteren Verlauf, trafen jedoch auch höchst löchrige Abwehrreihen. Beim 30:30 (53.) vergaben für die HSG Beckmann (55., Pfosten) und Bölling (56.) gute Gelegenheiten, dafür trafen der im zweiten Durchgang vermehrt agierende Kersebaum doppelt und Blümel zum 33:30 für Volmetal (56.) – die Entscheidung ?
Nein, denn die Lüdenscheider zeigten tolle Moral. Voss, Füller (2) und Bölling netzten für die HSG bis eine Minute vor Schluss zum 34:34 ein. Es kam noch besser: Zum ersten Mal gingen die Gäste 20 Sekunden vor Schluss durch Voss’ Tore-Dutzend in Führung. Zum Sieg sollte es aber nicht reichen, denn die Schiedsrichter Hopp/Salomo (Dortmund) auf der Gegenseite auf Siebenmeter, den Prüfer neun Sekunden vor dem Ende zum Endstand verwandelte.
TuS: Kilfitt (bis 30./ ab 44.), Goldkuhle (31.-44.) - Althoff, Hirt, Bürger (1), Schneider (3), Brüggemann (4), Prüfer (8/2), Berginc, Dominik Domaschk (8), Mennes, Blümel (6), Kersebaum (5).
HSG: Bahr, Kapp (n.e.) - Schürfeld, Luft (1), Füller (6), Baberg, Gruber (n.e.), Bölling (8), Dornbach (5), Opitz (1), Schnippering, Beckmann (2), Miossec (n.e.), Voss (12/3).
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