Baskets machen sich Leben schwer
13.02.2012 | 19:25 Uhr 2012-02-13T19:25:00+0100
Lüdenscheid.Der Kampf gegen den Abstieg bleibt für die Baskets Lüdenscheid ein Tanz auf der Rasierklinge. Die Fakten: Durch die 80:84-Niederlage gegen den UBC Münster II rutschte die Mannschaft wieder auf den vorletzten Platz ab. Dieser Rang bedeutet am Saisonende den Sturz in die Oberliga, falls die BG Hagen die 1. Regionalliga hält.
Eine Woche nach der Pleite bei der BG Hagen II brachten sich die Lüdenscheider auch gegen den Tabellenzweiten um den verdienten Lohn. Denn das Hujic-Team lieferte vor übrigens voll besetzten Tribünen in der Sporthalle Stadtpark eine blitzsaubere Leistung ab – wäre da nicht die leide Endphase gewesen, in der die Mannschaft wieder alles umstieß, was sie sich zuvor mühsam aufgebaut hatte.
Die Kleinigkeiten summierten sich zu einem Fehlercocktail, den Münster zu nutzen wusste: An der Freiwurflinie ging die Quote nach unten – am Ende lag sie bei 50 Prozent –, Nikola Bilos schied mit seinem fünften Foul aus und fehlte in der entscheidenden Phase als Korb- und Freiwurfschütze, die gut arbeitende Defense bekam Münsters Center Patrick Ogiermann nun nicht mehr unter Kontrolle, mehrere Offense-Aktionen waren zu überhastet, dazu ein Schrittfehler und ein Pass ins Nirvana von Giedrius Lopeta.
Nach Karnevalspausezum Spitzenreiter
„Wenn du solche Fehler machst, wird es schwierig“, wusste auch Hujic, der die Gesamtleistung seiner Mannschaft auch angesichts des Fehlens von Martin Luczak, Elvis Zekovic und Reinhard Foith lobte, aber wegen des fehlenden Ertrages doch sehr enttäuscht war: „Solche Niederlagen sind halt sehr ärgerlich, zumal dies nicht zum ersten Mal passiert ist.“ Allzu leichtfertig hatten die Baskets zuvor schon ihre Vorteile gegen Ibbenbüren verspielt.
In der nun folgenden Karnevalspause will Hujic mit dem Team so arbeiten, dass die Defizite reduziert werden. Im nächsten Spiel am 25. Februar können die Lüdenscheider aber befreit aufspielen: Als Gast von Tabellenführer BBG Herford, der sich beim Mitabstiegskonkurrent TSVE Bielefeld mit 86:66 behauptete, sollten keine Wunderdinge erwartet werden. Weitaus größer sind da schon die Siegchancen im nächsten Heimspiel am 3. März gegen Bottrop. Das Hinspiel wurde übrigens damals auch unnötig verloren...
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