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Wichtige Punkte für HSG-Reserve

15.02.2012 | 13:36 Uhr
Wichtige Punkte für HSG-Reserve
Im Stadtduell besiegte in der EBG-Sporthalle Gastgeber HSG Unna/Lünern II (gelb) die SG Massen II 25:23.

Der 16. Spieltag der Handball-Kreisliga Hellweg brachte an der Spitze keine Veränderungen, da die drei führenden Mannschaften ASV Hamm, VfL Brambauer und RSV Altenbögge ihre Spiele gewannen

Der 16. Spieltag der Handball-Kreisliga Hellweg brachte an der Spitze keine Veränderungen, da die drei führenden Mannschaften ASV Hamm, VfL Brambauer und RSV Altenbögge ihre Spiele gewannen.

HSG Unna-Lünern II – SG Massen II 25:23. SGM-Trainer Dirk Düllmann konnte nur mit einem Mini-Kader in der benachbarten Barlach-Halle antreten. Die erste Halbzeit verlief sehr ausgeglichen. Über 5:5 und 11:11 wurden die Seiten mit einem 14:14-Gleichstand gewechselt. Fünf Minuten vor dem Abpfiff lag SG Massen noch einmal 23:22 vorne, konnte dann aber zwei Konter nicht setzen. Das versetzte den Gästen einen Knacks, die sich am Ende geschlagen geben mussten und Unna zwei wichtige Punkte bescherte.

SG Massen: Kevin Borowski, Sascha Borowski - Bergmeier, Brandt, Bürgel, Diste, Jonas, Segiet, Weil, Witte, Wustrau

VfL Kamen II – Westfalia Rhynern 26:32. Die Mannschaft von Trainer Eggert setzt wieder auf den guten Teamgeist, eine volle Bank und die Einsatzbereitschaft und hatte damit Erfolg. Das Hinspiel konnten die Rhyneraner deutlich für sich entscheiden. Der VfL Kamen setzte nicht das um, was vorher besprochen wurde. Es passte nicht viel zusammen bei der heimischen Mannschaft, die von Anfang an zurück lag und diesem Rückstand immer hinterher lief. Beim 15:10 zur Halbzeit betrug Kamens Rückstand bereits fünf Tore. Nach vierzig Minuten schien es noch eine Wende zu geben, der VfL Kamen verkürzte bis auf zwei Tore. Doch dann besaßen die VfLer nicht die Nerven, ihre Angriffe auszuspielen sondern schlossen zu früh ab und machten zu viele technische Fehler. Das bestrafte Westfalia Rhynern konsequent mit einem deutlichen Endergebnis.

VfL Kamen: Grams, Gosewinkel – Stefan Umbescheidt, Schlee, Jagusch, Eilert, Weitz, Schnabel, Keck, Brenne, Meding, Mundhenke

TuS Anröchte – TuRa Bergkamen III 20:17. Vor dem Spiel hatte TuRa-Trainer Kurt Meyer arge Personalprobleme und konnte dadurch, dass er die beiden Jugendspieler Koch und Rohrkamp aus Nordhemmern abholte, eine Mannschaft stellen. Unter den Voraussetzungen war es kein gutes Spiel, was der Aufsteiger in der für einige Spieler ungewohnten glatten Halle in Anröchte ablieferte. Dass Tore Mangelware waren, zeigte sich Bergkamens knappe 5:4-Führung nach zwanzig Minuten. Danach ging das Spiel hin und her und endete zur Halbzeit mit einem 11:9-Rückstand für Bergkamen. Als es fünf Minuten vor dem Ende 19:15 für den TuS Anröchte stand, zog Kurt Meyer die grüne Karte. Bergkamen kam auf 19:17 heran und hatte durch einen Gegenstoß die Chance zum Anschluss, der aber missglückte und Gastgeber Anröchte mit dem 20:17 für die Entscheidung sorgte.

TuRa Bergkamen: Koepe – Hagenkötter (1), Althusmann (1/1), Rösener (8), Menschner (3), Philipp Osterwald (1), Müller (2), Koch, Rohrkamp

TVG Kaiserau – ASV Hamm III 23:32. Dem TVG Kaiserau fehlt es an der Kontinuität. Nach der schwachen Vorstellung gegen den jetzigen Tabellendrittletzten Rhynern boten die Mannen von Spielertrainer Habelmann eine gute Vorstellung gegen den Tabellenführer aus Hamm. Durch konzentriertes Spiel lagen die Hausherren nach einer Viertelstunde mit 9:5 vorne. Hamm war von der Leistungsstärke der gegnerischen Mannschaft überrascht. Deshalb stellten Thomas Hoppe und Markus Rosenhövel die Gastmannschaft mit Erfolg um. Der Rückstand wurde in eine 14:12-Pausenführung umgewandelt, die der TVG Kaiserau nach dem Wiederanpfiff noch zum 16:16 egalisieren konnte. Dann wurde dem TVG der auftretende Schlendrian zum Verhängnis. Mit Tempogegenstößen hintereinander konnte sich der Spitzenreiter am Ende auf zehn Tore absetzen, die aber den Leistungsunterschied nach Meinung Kaiseraus nicht unbedingt wieder geben.

TVG Kaiserau: Borowski, Schare – Habelmann, Remmert (5), Cirkel (4), Mork (5), Lenzmann (7), Wedell, Bothe, Jonas (1), Volkmann (1), Moritz, Ksiezniak, Ehlert .

RSV Altenbögge – HC Heeren II 27:22. Gepflegter Handball sieht anders aus. Der Tabellendritte RSV Altenbögge hatte mit der Deckung des Nachbarn, der durch die Schulter- und Knieprobleme von Thorben Stehling beziehungsweise Steffen Denger sowie die Verletzung von Daniel Rintzel, der umknickte, gehandicapt war, zu kämpfen. Altenbögge fand nach einem 2:4-Rückstand und einem zähen Ringen zum 9:9-Ausgleich und einer 13:11-Pausenführung. Zwei Treffer von Philipp Hübener führten dann in der zweiten Halbzeit zu einem 20:16-Vorsprung. In der 47. Minute war der HC Heeren, der im ehemaligen RSVer Melvin Leniger mit elf Toren seinen erfolgreichsten Torschützen hatte, bis 20:19 heran. Dennis Geckert und Mathias Michalik sorgten für den Abstand. Bernd Lublow (21.) und Heerens Michael Wetthauer (56.) sahen die Rote Karte.

RSV: Joneleit (43. Springhoff) – Werth (2), Michalik (4), Lubanski (3), Behrens, Althaus (3), Hübener (3), Stracke (6/1), Geckert (5), Helebi (1), Lublow

HCH: Fischer – Eisenmann (3), Leniger (11), Rintzel (2), Rother (3), Siegert (3), Wetthauer, Janzen, Hünervogt, Stehling.

EB

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