VVH glänzt mit Aufschlägen gegen EVC
19.10.2008 | 22:55 Uhr 2008-10-19T22:55:38+0200(PD) Die Holzwickeder Volleyballerinnen sind stolz auf ihre Fortschritte und ihr sehenswertes Spiel gegen die Massener Damen. Insbesondere der durchschlagskräftige Außenangriff der VVH-Damen bereitete der Massener Defensive große Probleme.
Damen-Verbandsliga VV Holzwickede - EVC Massen 3:1 (25:17, 22:25,25:20, 25:13). Die VVH-Damen präsentierten sich in der Annahme solide und konnten auch die langen Ballwechsel meistens für sich entscheiden. Mit zeitweise sehr starken Aufschlägen und einer bemerkenswerten Angriffsleistung setzte Holzwickede die Gäste aus Massen gehörig unter Druck. Die EVC-Damen hingegen konnten ihren Block und ihre Abwehr nicht richtig koordinieren und verschlugen ziemlich viele Aufschläge. Auch eine Umstellung der Taktik durch Massens Trainer Masoud Shafeh im letzten Satz konnte keine Wende einleiten. "Mit dem zweiten Satz sind wir sehr zufrieden, aber in den anderen Phasen des Spiels haben wir zu viele Fehler gemacht", erläuterte EVC-Sprecherin Katrin Wittig. VVH-Spielertrainerin Sarah Gehrt ist stolz auf die Leistungssteigerung ihrer Mannschaft: "Das war unser bestes Spiel bisher. Es hat Spaß gemacht und ich denke, wir haben verdient gewonnen."
VV Holzwickede: Distelhoff, Fischer, Frehland, Gehrt, Harazd, Marr, Scheuczow, Thüs, Voss.
EVC Massen: Aufdemkamp, Biernat, Brönhorst, Heyland, Lammert, Leubner, Modrok, Neuendank, Ostwinkel, Willeke, Wittig.
TV Salchendorf - SuS Oberaden 3:0 (25:22, 25:8, 25:9). Im ersten Satz überzeugten die SuS-Damen bis zur Endphase mit einer ordentlichen Leistung. Doch dann machte sich Unsicherheit in den Reihen der Oberadenerinnen breit und es passierten zu viele Schnitzer, so dass der Satz verloren ging. Im zweiten Durchgang passte gar nichts mehr zueinander im Spiel der Oberadener Damen. In allen Bereichen unterlief der Mannschaft von Trainer Carsten Pahlplatz, der gegen Salchendorf nicht dabei sein konnte, ein Fehler nach dem anderen. Auch die Einwechslungen von Anna Finke und Heike Rosin, die für frischen Wind sorgen sollten, vermochten nicht mehr, die Situation zu retten. Im dritten Satz rückte Mittelblockerin Nicole Löbbe auf die Außenposition und Linda Falkenhain begann auf der Mittelblockerposition. Zu Beginn des Satzes konnte Oberaden mit Salchendorf mithalten, doch plötzlich brach das Team erneut ein und konnte sich nicht aus eigener Kraft aus dem Leistungstief befreien. "Unsere größten Defizite waren der Block und die Abwehr. Wir sind viel zu blockschwach und müssen definitiv daran arbeiten", erklärte Heike Holzinger.
SuS Oberaden: Falkenhain, Finke, Holzinger, Klöter, Löbbe, Peper, Reher, Rosin, Schröer.
Herren-Verbandsliga TV FA Levern - EVC Massen 3:2 (21:25, 25:16, 22:25, 25:18, 15:9). Drei Wochen Trainingspause konnte man den EVC-Herren anmerken, denn die Defensive der Massener war verhältnismäßig schwach und das Zuspiel wurde nicht variabel genug gestaltet. Massen leistete sich zu viele Eigenfehler. "Das war von beiden Mannschaften leider nur schwaches Landesliga-Niveau. Wir können mit so einer Leistung nicht zufrieden sein", erklärte Massens Horst Schubert.
EVC Massen: Cwiekala, Engler, Hanke, Hennig, Laurenz, Roth, Schwippe, Schubert.
Damen-Landesliga VV Holzwickede II - TV Datteln 1:3 (16:25, 20:25, 25:23, 21:25). Die Holzwickeder Damen II begannen recht verhalten gegen TV Datteln. Im zweiten Durchgang wurde Holzwickede stärker, konnte sich jedoch erst den dritten Satz erkämpfen. Die Partie blieb lange spannend, doch schließlich zog Datteln am Ende mit nur vier Punkten Vorsprung davon.
VV Holzwickede II: Bönnighausen, Frigge, Kolesnik, E. Maisinger, I. Maisinger, Manfrost, Pietrucha, Voswinkel.
Herren-Landesliga TV Wolbeck - Königsborner SV 0:3 (17:25, 22:25, 19:25). Aus einer stabilen Annahme heraus konnten die Königsborner Herren dem Gegner ihr Spiel aufzwingen. Die athletischen Bezirksliga-Aufsteiger aus Wolbeck, deren Ziel wie bei den KSV-Herren der Aufstieg in die Verbandsliga ist, konnten trotz zweier Oberliga-Spieler in ihren Reihen nur wenige Akzente setzen. Die Big Points in den langen Ballwechseln machte fast immer der KSV. "Das war ein klares Spiel bis auf den zweiten Satz.", meinte KSV-Zuspieler Dietmar Stolte.
Königsborner SV: H. Darius, Dörrich, Gutsch, Holl, Lamotte, Stolte, Weiermann.
Königsborner SV II - SV Brackwede 1:3 (30:28, 11:25, 13:25, 22:25). Mit einem reduzierten Kader und ihrem verletzungsgeschwächten Kapitän Thomas Dabrock gingen die KSV-Herren II in eine schwierige Partie. In einem hochgradig spannenden ersten Satz begann die KSV-Reserve stark, ließ in den Sätzen zwei und drei stark nach, und hörte im vierten Satz stark auf. "Wir waren etwas neben der Spur", gab KSV-Sprecher Uwe Bartmann zu.
Königsborner SV II: Bartmann, Dabrock, Jeunette, Kloß, Kühn, Schulte, Welticke, Wloka.
CVJM Heeren-Werve - TSC Münster II 3:2 (25:22, 16:25, 25:14, 7:25, 15:11). Drittes Spiel, dritter Tiebreak, zweiter Sieg: In dem, auch in Folge von vier Ausfällen, erwartet schweren Spiel gegen TSC Münster II konnte der CVJM nur mit Mühe die Oberhand behalten. In den ersten drei Sätzen hielten beide Mannschaften das Niveau hoch. Aus unerklärlichen Gründen brachen die Heerener dann vollkommen ein. Der Tie-Break hingegen war bis zum 8:8 ein wahres Kopf-an-Kopf-Rennen. Zwar zog Münster auf 11:8 davon, doch Heeren setzte nach und war nicht zu stoppen. "Alles in allem eine tolle Mannschaftsleistung", bekräftigte Dennis Rohde.
CVJM Heeren-Werve: Allebrodt, Borchert, Dorok, Liedtke, Morgenweg, Rohde, Werbinsky.
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