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Handball

VfL will sich gegen Schalke beweisen

18.03.2010 | 20:00 Uhr

Was die Meisterschaft betrifft, können die drei heimischen Landesligisten am 21. Spieltag ein gewichtiges Wörtchen mitsprechen. An deren Spielen sind die ersten drei Mannschaften der Tabelle beteiligt.

Was die Meisterschaft betrifft, können die drei heimischen Landesligisten am 21. Spieltag ein gewichtiges Wörtchen mitsprechen. An deren Spielen sind die ersten drei Mannschaften der Tabelle beteiligt.

TV Beckum - HC Heeren (So. 17 Uhr). In der ungeliebten Sporthalle am Konrad-Adenauer-Ring, in der bekanntermaßen das Harzverbot bis in die letzte Konsequenz eingehalten wird, trifft der Tabellendritte aus Heeren auf den TV Beckum. Das Team von Trainer Günter Morth ist inzwischen auf Rang acht abgestürzt, nachdem es einige Wochen an der Tabellenspitze mitmischte. „Das ist eine Lust-und-Laune-Mannschaft", charakterisiert Heerens Torhüter und Co-Trainer Thomas Wollek den sonntäglichen Gegner. „Am Saisonanfang hauen die eine Serie raus und wenn die Luft dann dünn wird oder gar nicht da ist, dann geben sie eben nicht mehr alles. Das ändert sich nur, wenn dann ein Topgegner kommt." Einen besonderen Reiz erfährt die Partie natürlich dadurch, dass HCH-Trainer Horst-Udo Krax jahrelang den TV betreute und noch eine ganze Reihe der Spieler kennt.

„Das ist natürlich eine besondere Motivationsspritze für Beckum", sagt Wollek ein wenig schmunzelnd. „Da will einer dem anderen etwas beweisen. Es wird in Beckum mit Sicherheit kein Spaziergang."

»Zwei blau-weiße

Mannschaften in der

Koppelteichhalle«

Um die 26:30-Niederlage aus dem Hinspiel wett zu machen und weiterhin dem Tabellenführer aus Hombruch auf den Fersen zu bleiben, stehen ihm und Krax alle Spieler zur Verfügung, die auch am letzten Sonntag aufgelaufen sind.

VfL Kamen - Schalke 04/96 (So. 17.30 Uhr). In der Sporthalle am Koppelteich treffen zwei blau-weiße Mannschaften aufeinander, die vor Saisonbeginn verschieden gelagerte Ambitionen aufwiesen. Während der Aufsteiger aus Kamen den inzwischen erreichten Klassenerhalt als Saisonziel ausgab, sollte es beim Fusionsverein schon etwas mehr sein. Schließlich will er sich möglichst schnell mit den Mannschaften aus der Oberliga messen. Allerdings stehen die Gelsenkirchener im Augenblick punktgleich mit dem HC Heeren und dem Lüner SV mit neun Zählern Rückstand auf Spitzenreiter Hombruch auf Tabellenplatz zwei. Außerdem verabschiedete sich im Saisonverlauf ihr Linksaußen Christian Drüppel, einer der Besten der Liga, in Richtung seines Stammvereins Haltern-Sythen, mit dem er schon in der Oberliga spielte. Gefährlichster Angreifer ist aber weiterhin der Halblinke Pawel Cisowski. „Der nächste schwere Gegner kommt auf uns zu", stellt VfL-Coach Dirk Eggert lapidar fest. „Gegen Schalke können wir noch einmal beweisen, was wir drauf haben." In diesem Spiel hat er seinen kompletten Kader zur Verfügung.

TuS Jahn Dellwig - TuS Westfalia Hombruch (So. 18 Uhr). „Wir haben in diesem Spiel nichts zu verlieren", sagt Co-Trainer Ingo Beckmann vor dem Vergleich mit dem souveränen Spitzenreiter aus Dortmund. „Wir sind nach dem letzten Wochenende gut drauf und können locker aufspielen", werden er und sein Team ob des nun so gut wie sicheren Klassenerhaltes ohne großen Druck an das Spiel herangehen. Außerdem verweist er zu Recht darauf, dass der TuS aus Dellwig seinem Namensvetter aus Hombruch schon im Hinspiel kräftigen Widerstand entgegengesetzt hat. „Da haben wir sehr gut gespielt und bis kurz vor Schluss war alles drin."

WH

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