VfL bestätigt Aufwärtstrend
12.02.2012 | 17:50 Uhr 2012-02-12T17:50:00+0100
Enttäuschte Gesichter gab es nach der erneuten Niederlage des VfL Kamen nach dem Nachbarschaftsvergleich mit dem LSV. Trotz einer weiteren Leistungssteigerung gingen die Punkte an Nachbar Lünen
VfL Kamen – Lüner SV 27:29 (14:15). Enttäuschte Gesichter gab es nach der erneuten Niederlage des VfL Kamen nach dem Nachbarschaftsvergleich mit dem LSV.
Damit behält zwar die Mannschaft von Trainer Dirk Block weiterhin die Rote Laterne, bestätigte aber den Aufwärtstrend der vergangenen Wochen. „Es war ein glücklicher, aber verdienter Sieg“, stellte Lünens Trainer Ralf Lange nach dem Spiel fest, „der VfL hatte Pech, und er ist auf jeden Fall besser als der Tabellenstand aussagt. Ich bin hochzufrieden mit dem Sieg.“
Sein Kollege Dirk Block war doch recht frustriert: „Wir hätten es verdient gehabt zu gewinnen. Wir haben uns während der gesamt 60 Minuten nicht aufgegeben.“ Die erste Halbzeit verlief in der Koppelteichsporthalle sehr ausgeglichen. Mal führten die Gäste (4:2, 14:12), mal die Blau-Weißen (7:6, 9:8). Zu verdanken war das besonders Rückraumspieler Tilo Wandelt, der achtmal erfolgreich war und wieder einmal Stefan Nocke, der gegen seine ehemaligen Kameraden eine tolle Torwartleistung zeigte.
Nach dem Seitenwechsel drehte die Lange-Truppe auf und der VfL lag mit 17:23 vermeintlich aussichtslos im Rückstand. „Da haben wir aber auch immer noch an uns geglaubt“, lobte Block Moral seiner Mannen. Der Lohn dafür war der 25:25- bzw. 26:26-Ausgleich. „Da hatten wir dann in der Überzahl die Möglichkeit, dass Spiel für uns zu gestalten“, berichtete Block weiter. „Letztendlich haben wir aber dann nicht schlau abgeschlossen. Uns sind da Fehler unterlaufen, die Lünen ausgenutzt hat.“ Die Folge war ein 26:29 aus Sicht der Gastgeber. „Das ist natürlich bitter: letzte Woche verlieren wir knapp gegen Heeren und jetzt knapp gegen Lünen“, trauert der Trainer den Möglichkeiten nach, sich doch noch den Klassenerhalt zu sichern. „Wir sind dran, wir können mithalten, aber in den entscheidenden Situationen machen wir nicht die Big Points. Daran werden wir weiter arbeiten, denn die Mannschaft befindet sich in einem Lernprozess.“
VfL Kamen: Nocke, Karras (nur bei zwei Strafwürfen); Brandt (3), Heunemann (1), Holtmann, Kauer (2), Moritz Keck (7), Justus Keck, Kuropka (2), Planeta (2), Sattur, Vogt (2), Wandelt (8).
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