TuS Overberge will Miniserie ausbauen
18.02.2010 | 20:00 Uhr 2010-02-18T20:00:00+0100Drei Auswärtsspiele und eine Heimbegegnung stehen am 17. von 26 Spieltagen für die heimischen Bezirksligisten an: Während die SG Massen und die HSG Unna/Lünern Pflichtaufgaben erwarten, treffen der TuS Overberge und die Männer des TuS Westfalia Kamen auf Topteams.
TuS Overberge - TV Neheim (Anwurf: So., 17.30). Zwei Siege in Folge (Brechten, Westfalia Kamen) mit einem Treffer Unterschied erzielten die Overberger zuletzt. Diese Mini-Serie soll, wenn es nach TuS-Trainer Manfred Thom geht, gegen den Tabellenfünften Neheim ausgebaut werden. „Neheim ist eine schnelle, technisch sehr versierte Truppe”, charakterisierte Thom den nächsten Gegner und fügte an: „Meine Jungs konnten sich am Karnevalswochenende regenerieren und wir wollen an die letzten Leistungen anknüpfen.” Neheim ist eines der sicher sehr wenigen Handball-Teams mit einem Linkshänder am Kreis, wovor Thom eindringlich warnt: „Das Zusammenspiel zwischen dem Mittelmann und dem Kreisläufer müssen wir unbedingt verhindern.” Der dritte Sieg in Folge würde die Overberger weiter in das Mitteldfeld der Bezirksliga und weg von den Abstiegsplätzen bringen. sr
ÖSG Vikt. Dortmund - SG Massen (Anwurf: Sa., 19.15 Uhr). „Einen guten Linksaußen und generell viele Gegenstöße”, nannte SGM-Coach Mike Rothenpieler die Vorzüge des kommenden Gegners und Tabellensiebten ÖSG Dortmund. Deshalb sei es für seine Mannen wichtig, selbst wenig Fehler zu machen in der Offensive, um das schnelle Spiel der ÖSG so direkt zu unterbinden.
TuS-Keeper „Kirby”
Lipinski noch fraglich
SGM-Linkshänder Benjamin Herger wird in den kommenden Wochen berufbedingt nicht zur Verfügung stehen. Zudem ist der Einsatz des 18-jährigen Jan Brosch (Fußprobleme) fraglich. Alle anderen sind fit und gewillt, weiter Druck auf den Tabellenzweiten HSE Hamm II auszuüben.
TV Westfalia Halingen - TuS Westfalia Kamen (Anwurf: Sa., 19.15 Uhr). Nicht eine der letzten sieben Partien verlor Ligaprimus Westfalia Halingen und holte dabei 13:1-Punkte. Von einer solchen Zwischenbilanz können die Kamener in dieser Saison nur träumen. Dementsprechend auch das Statement von Westfalia-Pressesprecher Martin Kaim: „Ich rechne nicht mit Pluspunkten, denn Halingens Trainer Hannes Kuhnt hat eine super Truppe zusammen.” Das Hinspiel ging mit 34:29 für Halingen aus. Der Einsatz von Westfalia-Keeper Tobias „Kirby” Lipinski ist noch fraglich. Kaim: „Wir sind immer für eine Überraschung gut, aber dafür müsste einfach alles stimmen.”
SSV Meschede - HSG Unna/Lünern (Anwurf: So., 16.30 Uhr). Die HSG verlor im Jahr 2010 nur gegen die Topteams Halingen und Massen. „Normalerweise müssten wir den SSV deutlich schlagen, aber sie stecken mitten im Abstiegskampf und deshalb wird das kein Spaziergang für uns”, schätzte HSG-Coach Eberhard Pusch die Lage vor dem Match beim Tabellenzwölften ein. Die HSG-Trainingswoche verlief indes nicht optimal: Markus Beule mit Oberschenkelproblemen sowie Daniel Engel und Michael Kansteiner (beide Grippe) mussten kürzer treten. Torhüter Stefan Hesse setzte aus, weil ihm drei Zähne gezogen wurden. „Sie werden alle dabei sein. Die Frage ist nur inwieweit sie auch belastbar sind”, sagte Pusch.
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