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Fußball, Kreisliga A 2

TuRa will weiße Weste wahren

10.09.2010 | 15:43 Uhr
TuRa will weiße Weste wahren
Topspiel am Nordberg: Der FC TuRa Bergkamen (rote Trikots) empfängt die SG Holzwickede.

Am fünften Spieltag der Fußball-Kreisliga A2 steigt eins der beiden Topspiele am Bergkamener Nordberg. Dort empfängt der FC TuRa die SG Holzwickede.

Kamener SC – SV Holzwickede II (So., 15 Uhr). „Die Niederlage gegen Lohauserholz war unglücklich und ärgerlich. Aber das müssen wir nun wegstecken. Gegen die HSV-Reserve treten wir wieder an, um zu gewinnen“, sagt KSC-Trainer Michael Kleps, der auf Keeper Nitschke (Oberschenkelverletzung) wohl verzichten muss. „Vom Lob für unsere spielerische Leistung können wir uns nichts kaufen, wir wollen mal wieder punkten“, hofft HSV-Trainer Thorsten Heimann vor dem Gastspiel der HSV-Zweiten beim Kamener SC im Hemsack darauf, die mit sechs Punkten gestarteten Hausherren, wenn schon nicht zu überholen, so doch nicht weiter enteilen zu lassen. Dazu muss jedoch mehr „Zielwasser“ getrunken werden zuletzt.

FC TuRa Bergkamen – SG Holzwickede (So., 15 Uhr). Die TuRaner stehen punktgleich hinter der SG Massen mit blütenweißer Weste an der Tabellenspitze und wollen ihre Serie auch im Heimspiel gegen die SGH verteidigen. „Wir haben zwar deutlich mit 5:1 gegen Frömern gewonnen, aber wenn wir gegen TuRa etwas Zählbares mitnehmen wollen, müssen wir noch ein, zwei Schippen drauflegen“, glaubt SGH-Trainer Christian Müseler, der noch um den Einsatz des ein oder anderen Stammspielers bangen muss.

SuS Lünern – TuS Lohauserholz II (So., 15 Uhr). Drei Siege aus vier Spielen, der Saisonstart des SuS Lünern kann sich sehen lassen. SuS-Trainer Uwe Hawes sieht jedoch noch Luft nach oben. „Gegen Weddinghofen II haben wir zwar knapp gewonnen, das Gelbe vom Ei war das aber noch nicht. Wir werden weiter konzentriert arbeiten und wollen uns noch weiterentwickeln. Wenn die Einstellung gegen Lohauserholz II stimmt, dann haben wir gute Chancen, das Ding zu gewinnen“, meint Uwe Hawes. Die Angreifer Steffen Hutmacher und Ismael Oturak sind noch angeschlagen, ansonsten dürften bis auf Kevin Hawes (Oberschenkel) alle Mann soweit fit sein.

VfK Weddinghofen II – TuS Niederaden (So., 15 Uhr). „Unser Problem liegt derzeit im Defensivbereich. Wir haben bisher in jedem Spiel geführt, aber wenig Zählbares erreicht. Vorne haben wir ganz gut getroffen bisher. Ich hoffe, dass wir unsere Fehler abstellen, dann können wir gegen Niederaden auch gewinnen. Es wird wirklich mal Zeit“, so VfK-Trainer Sascha Drücker.

SV Frömern – FC Fröndenberg (So., 15 Uhr). Die Hausherren verloren zuletzt mit 1:5 in Holzwickede und wollen sich im Derby gegen den favorisierten FC Fröndenberg rehabilitieren. Eine Extra-Motivation wird es da wohl von Trainer Udo Sonnenberg nicht brauchen. Genausowenig wie das die Gäste benötigen: „Wir müssen Gas geben, das letzte Derby haben wir verloren. Das war bitter. Jetzt wollen wir wieder gewinnen.“, so FCF-Co.-Trainer Guido Greiner. Alle Mann sind an Bord.

TSC Kamen – SSV Mühlhausen-Uelzen II (So., 15 Uhr). Der TSC muss im Heimspiel gegen die Landesliga-Reserve aus Mühlhausen auf Cetinkaya, Abdullah Ergün und Ocak verzichten, Basyigit ist angeschlagen. „Der Junge musste gegen Fröndenberg richtig einstecken, jetzt ist er für Sonntag fraglich. Die Schiris sollten ihn besser schützen“, findet TSC-Spielertrainer Tuncay Sönmez. „Vom SSV hört man viel Gutes, wir aber wollen gewinnen“, so Sönmez. Die Gäste feierten letzte Woche beim 2:0 gegen Niederaden den ersten Saisonsieg. „Es geht aufwärts, wir haben scheinbar genug Lehrgeld bezahlt. Jetzt wollen wir beim TSC auch punkten“, so SSV-Obmann Ralf Mäkler.

MSC Holzwickede – SuS Kaiserau II (So., 17 Uhr). „Ich hoffe, dass wir drei Punkte holen, um mit Euphorie ins Ortsderby nächste Woche gegen Holzwickede gehen zu können“, meint Taufeck Essakali vom MSC. Esarsar steht möglicherweise vor seinem Comeback, M. Machoui muss weiter passen. „Wir sind schlecht gestartet und wenn wir uns jetzt nicht langsam auf dem richtigen Weg begeben, müssen wir unsere Saisonziele neu definieren. Es wird Zeit, dass wir Erfolge feiern“, betont SuS-Trainer Alexander Berger. Schlebrowski, Krawczyk, Wünnemann, Karadag, Wojtek und Pawlik fallen aus.

MF

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