Taya Morderger setzt sich durch
10.06.2012 | 22:04 Uhr 2012-06-10T22:04:00+0200
Taya Morderger vom TC Methler ist erstmals Westfalenmeisterin bei den Damen. In der Jugend ist ihr das schon des Öfteren gelungen. Die 15-Jährige löst damit die Kamenerin Dinah Pfizenmaier ab, die wie berichtet nicht am Start war. ebefalls Westfalenmeister/in wurden Mareike Kottmann vom TC Kamen-Methler und Hermann Leue von Rot-Weiß Bönen.
Taya Morderger vom TC Methler ist erstmals Westfalenmeisterin bei den Damen. In der Jugend ist ihr das schon des Öfteren gelungen. Die 15-Jährige löst damit die Kamenerin Dinah Pfizenmaier ab, die wie berichtet nicht am Start war. Im Finale war die amtierende deutsche U14-Hallenmeisterin von Beginn an dominierend gegen die 16 Jahre ältere Manon Kruse (RC Hamm), die zum vierten Mal in Folge bei den Westfälischen Tennismeisterschaften auf Asche im Endspiel stand.
Drei Mal hatte sie schon den Kürzeren gezogen und auch diesmal musste sich der Hummels-Fan unter den Augen von Gladbach-Torwart Christofer Heimeroth geschlagen geben. 4:6, 4:6 hieß es am Ende aus Kruses Sicht: Für Taya Morderger geht es jetzt direkt weiter zum ITF-Jugendturnier nach Offenbach, wo ihre Schwester Yana am Finalsonntag bereits in der Qualifikation antrat. Die Zwillingsschwestern hätten eigentlich im Halbfinale gegeneinander antreten sollen, aber Yana (DTB 79) hatte dieses verletzungsbedingt nicht angetreten.
Im Herren-Einzel hatte der der 27-jährige Christopher Koderisch (BW Halle) gegen die junge Garde durchgesetzt und ist erneut Westfalenmeister geworden.
Enge Kiste im Herren-Finale
Im Viertelfinale hatte er mit Daniel Masur (DTB 57) bereits den Titelverteidiger bei den Herren. Auf dem Weg ins Finale hatte der Lemgoer keinen Satz abgegeben. Dort wartete der an zwei gesetzte Matthias Wunner (DTB 48) aus Soest auf ihn, der vor allem in seinem Viertelfinale gegen Patrick Pradella erhebliche Mühe hatte. Im Halbfinale bezwang der 19-Jährige dann seinen Trainingskollegen Kevin Kaczynski (DTB 64) überraschend deutlich mit 6:1, 6:2. Koderisch hatte beim 6:4, 6:0 gegen den ungesetzten Tim Beutler (DTB 331/TC Iserlohn), der im Viertelfinale den topgesetzten Martin Netuschil (DTB 46/Ruderclub Hamm) aus dem Turnier geworfen hatte, ebenfalls leichtes Spiel. Das Finale war dann eine enge Kiste: Koderisch wehrte einen Matchball abund holte sich das Spiel, abermals Tiebreak. Beim Stand von 7:6 hat wiederum Koderisch seinen ersten Matchball, den Wunner abwehrt. Beim Stande von 10:9 schließlich verwandelt Christopher Koderisch seinen dritten Matchball zum 5:7, 7:6 (4), 7:6 (9). Nach dem Match zollte er seinem Gegner Respekt: „Ich habe schon in vielen Endspielen gestanden, aber kein Match war so hochklassig wie dies heute.“
Kottmann und Leue Titelträger
„Nicht nur, was die Damen und Herren hier gezeigt haben, war klasse, sondern beispielsweise auch die Damen 40 heute. Das war ein klasse Finale“, sagte WTV-Präsident Robert Hampe anerkennend.. Bei den Damen 30 hat sich überraschend die ungesetzte Mareike Kottmann (TC Methler) souverän den Turniersieg gesichert. Bei den Herren 60 dominierte erwartungsgemäß Hermann Leue von RW Bönen über seinen Dauerwidersacher Perplies. .
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