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Sven Serke mit glänzendem Marathon-Debüt

15.10.2012 | 14:06 Uhr
Sven Serke mit glänzendem Marathon-Debüt
Marathon-Einsatz im Rheinland (v. li.): Stefan Deimann, Martin Munk und Sven Serke von den Lauffreunden Bönen nach dem Lauf in Köln.Foto: JK/Bönen

Die Aktiven der Lauffreunde Bönen waren am Wochenende in Köln und in Essen am Marathonstart. Vier persönliche Bestzeiten und die drittschnellste je bei den Lauffreunden Bönen gelaufene Marathonzeit kamen am Ende dabei heraus.

In Köln setzte Sven Serke ein besonderes Ausrufungszeiten. Mit 2:39:33 Std. platzierte er sich bei seinem Marathondebüt auf Anhieb auf Platz drei der ewigen Marathonbestenliste der Lauffreunde Bönen. Vor ihm liegen jetzt nur noch Heiner Karlsohn mit 2:38:25 Std. und Michael Wrede mit 2:39:09 Std. Eine etwas bessere Zeit wäre in Köln noch drin gewesen, aber Serke musste zwischendurch einem menschlichen Bedürfnis Rechnung tragen. Serkes Fazit: „Ich bin sehr zufrieden. Die fehlende gute Minute nehme ich mir ein andermal vor.“

Serke erreichte im Gesamteinlauf Platz 28. Er war damit der 14. Europäer und der siebtschnellste Deutsche. In seiner Altersklasse M 35 erreichte er Platz vier.

In Köln waren neben Serke noch Martin Munk und Stefan Deimann am Start. Beide erreichten eine neue persönliche Bestzeit, Munk mit 3:13:53 Std. und Deimann mit 3:56:27 Std. Munk hat sich um rund sechs Minuten und Deimann um sage und schreibe rund 44 Minuten verbessert. Munk absolvierte dabei die zweite Hälfte des Rennens um gut eine Minute schneller als die erste Hälfte. Beide freuten sich über die persönliche Verbesserung, die Platzierung unter knapp 4.000 Finishern spielte für sie dabei keine besondere Rolle.

Parallel zum Marathon fand in Köln ein Halbmarathon statt, den Mike Kosiol für sein Debüt auf dieser Strecke nutzte. Er finishte nach 1:45:01 Std. Circa 10.000 Teilnehmer machten ihm das Leben nicht leicht. Kosiol: „Es war sehr voll und man kam anfangs sehr schlecht ins Rennen hinein. Aber dafür war die Stimmung an der Strecke toll und auch das Wetter spielte mit.“

Ruhiger und beschaulicher, wenn auch nicht weniger anstrengend ging es beim Marathon um den Essener Baldeneysee zu. Knapp 1400 Finisher tauchen hier in der Ergebnisliste auf. Der Lauf wurde zum 50. Mal in Folge ausgetragen und trägt somit den inoffiziellen Titel der ältesten Marathonveranstaltung in Deutschland.

Schnellster Bönener war Lars Grunenberg mit 3:13:42 Std. Im folgte Thorsten Bücker mit 3:14:20 Std. Tobias Mohnkern erreichte mit 3:20:12 Std. eine neue persönliche Bestzeit, ebenso wie Carsten Kluge mit 3:36:09 Std. Silke Kluge war als einzige Bönener Frau am Start. Sie benötigte 3:50:40 Std. und erreichte damit den Gesamtplatz 62 bei den Frauen und Platz 15 in ihrer Altersklasse W40.

„Ich kenne beide Veranstaltungen aus eigenem Erleben. Herrschen in Köln an der Strecke manchmal sogar karnevalsähnliche Zustände, so ist der Essener Lauf rund um den Baldeneysee ein ruhiger Landschaftslauf. Letzteres kam mir persönlich immer mehr entgegen. Bei der Gelegenheit kann ich übrigens mitteilen, dass Heiner Karlsohn seit dem 1. Oktober wieder Mitglied der Lauffreunde Bönen ist. Er will nach dreijähriger Laufpause wieder einsteigen“, führte Jürgen Korvin, Chef-Staistiker der Bönener, aus.

Karlsohn hat zu seinen besten Zeiten bei den Lauffreunden die 100-km-Szene in Deutschland mit bestimmt und liegt in der ewigen Top-Ten-Wertung der Lauffreunde, die auf den Bestzeiten von 5 Distanzen aufbaut, immer noch auf Platz drei. Nach dem Ergebnis von Sonntag hat Sven Serke übrigens Platz eins erobert. Zwischen beiden liegt Michael Wrede.

EB



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