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SuS Oberaden plant den Ausbau seiner Serie

28.10.2010 | 17:12 Uhr
SuS Oberaden plant den Ausbau seiner Serie
Die Landesliga-Handballer des SuS Oberaden wollen im Heimspiel gegen Herne am Samstag ihre Serie ausbauen.

Vor nicht gerade einfachen Aufgaben stehen die vier heimischen Landesligisten am kommenden Wochenende, zumal zwei von ihnen, der VfL Kamen und der HC Heeren, auswärts antreten müssen.

ATV Dorstfeld – VfL Kamen (Samstag, 18.45 Uhr). „Wir haben am Samstag bei dem Spiel nichts zu verlieren“, sagt VfL-Trainer Dirk Acht-stetter. Was er damit meint ist klar: Seine Mannschaft muss morgen beim verlustpunktfreien Tabellenführer aus Dortmund antreten. „Wir können da locker und unbeschwert auftreten.“ Er charakterisiert den ATV als „sehr kompakte Truppe.“ Seine Mannschaft wird auf jeden Fall gut vorbereitet sein, ein Video des Gegners wird ihm dabei helfen. Schließlich möchte der VfL nach seinem Wunsch auch einmal auswärts „Akzente setzen“. Der eine oder andere Spieler steht ihm bei dieser schwierigen Aufgabe nicht zur Verfügung: „Stefan Schaumann ist noch verletzt und wird ebenso wenig spielen wie der kranke Tim Brandt.“ Hinter Christian Schnabel steht noch ein Fragezeichen. Thomas Hoppe wird vermutlich wieder fit sein.

SuS Oberaden – HC Westfalia Herne (Samstag, 19.30 Uhr). „Wir wollen unsere Serie weiter ausbauen und am Samstag 6:0 Punkte aus den letzten Spielen geholt haben“, sagt Co-Trainer Frank Schuchardt vor dem Spiel gegen den Mitabsteiger aus Herne. „Wenn wir wie am vergangenen Wochenende einigermaßen vernünftig spielen, dann sollte uns das auch gelingen.“ Der HC Westfalia Herne belegt nach drei Siegen und zwei Niederlagen gegen die Top-Teams aus Hattingen und Dorstfeld den sechsten Tabellenplatz. Bei der Weinberger-Truppe gibt es allerdings, nachdem der SuS am vergangenen Spieltag aus dem Vollen schöpfen konnte, wieder personelle Probleme. Mit Sicherheit fallen der erkrankte Stefan Schichler und der privat verhinderte Hendrik Schuchtmann aus. Hinter den Einsätzen von Bastian Stennei und Sven Rethmeyer stehen noch mehr oder weniger große Fragezeichen. „Oldie“ Mario Schmidt wird bis auf weiteres die vakante Linksaußen-Position besetzen, zumal Rafael Buschmann berufsbedingt nicht mehr zur Verfügung steht.

HSG Schalke 04/96 - HC Heeren (Samstag, 19.30 Uhr). Die Voraussetzungen für dies Partie sind auf Seiten der Heerener alles andere als günstig, denn noch immer hat sich das „Lazarett“ nicht gelichtet und man muss abwarten, wer am Wochenende mit zum schweren Auswärtsspiel fahren kann. „Schalke verfügt über eine körperlich sehr starke Truppe“, schätzt Heerens Trainer Horst-Udo Krax die Gelsenkirchener ein. Dreh- und Angelpunkt ist Spielmacher Pawel Cisowski. „Nur wenn es uns gelingt, dessen Kreise einzuengen, denn er setzt nicht nur sich, sondern auch seine Nebenleute blendend in Szene, haben wir gegen diese Mannschaft eine Chance“ (Krax).

TuS „Jahn“ Dellwig – TuS Ickern (Sonntag, 18 Uhr). So langsam wird es Zeit, dass der TuS mal ein Erfolgserlebnis in Form von Pluspunkten einfährt, denn schließlich trägt die Mannschaft nach fünf Spieltagen noch punktlos die berühmt berüchtigte rote Laterne. Der Gegner am Sonntag verfügt über ein ausgeglichenes Punktekonto und dürfte nicht bereit sein, dieses kampflos zu verschlechtern. „Ickern gehört zu den Mannschaften, gegen die wir punkten müssen“, so die Aussage von Dellwigs Betreuer Ingo Beckmann. Dabei hofft er darauf, dass sich „das Lazarett langsam lichtet“ (Beckmann).

WH

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