SSV setzt in Hombruch weiter auf stabile Defensive
06.11.2009 | 22:00 Uhr 2009-11-06T22:00:00+0100Unna. Der SSV Mühlhausen-Uelzen gastiert am Sonntag (14.30 Uhr) beim Hombrucher SV und will unbedingt Zählbares mit nach Hause an den Mühlbach nehmen. „Das ist ein Gegner auf Augenhöhe. Einen Punkt müssen wir in jedem Fall von dort entführen”, fordert SSV-Spielertrainer Dirk Eitzert.
Mit den letzten zwei Partien seiner Elf war Ex-Profi Eitzert im Großen und Ganzen zufrieden: „Da haben wir hinten endlich sicherer gestanden, die Systemumstellung war ein Erfolg.” So wird die Eitzert-Elf auch morgen wieder im defensiv ausgerichteten 3-5-2 agieren und in erster Linie versuchen, defensiv sicher und stabil zu stehen. „Nach vorne geht dann bei uns immer was”, sagt Eitzert, der vorne allerdings auf seine Angreifer „Mo” Lmcademali und Matthias Roos verzichten muss, die beide verletzt passen müssen. Zudem fehlt auch Pascal Krahn (Muskelfaserriss) weiterhin. Dafür hat ein sich ein Spieler-Quartett wieder fit zurück gemeldet: Ahmet Aktas, Denis Schawlochow, Lars Raffenberg und Sascha Wenz können wieder auflaufen und werden wohl auch sofort von Beginn an spielen. „Das ist eminent wichtig für uns”, weiß „Eitzi”, der sich bei seinem Kumpel Thorsten Schmugge, der zu Saisonbeginn Ligakonkurrent ASC Dortmund gecoacht hat und nach zwei Spieltagen entlassen wurde, über Hombruch informiert hat.
Gespräch mit Schmugge
„Wir treffen auf eine kampfstarke Truppe, da müssen wir natürlich mit allen Mitteln dagegen halten”, fordert „Eitzi”. Zudem muss die SSV-Defensive Hombruch-Torjäger Tim Schwarz im Auge behalten, der schon zehn Treffer in dieser Spielzeit erzielt hat. „Ein brandgefährlicher Junge”, weiß Dirk Eitzert. Das Gespräch mit Schmugge hatte aber wohl auch noch einen anderen Hintergrund. So könnte der ehemalige Profi, der zuletzt in der Niederrheinliga in Speldorf am Ball war und mit dem VfB den Aufstieg in die NRW-Liga schaffte, in der Rückserie im SSV-Mittelfeld die Fäden ziehen. „Wir haben uns unterhalten und werden bis zum Winter sicherlich noch einmal miteinander sprechen”, hält sich Dirk Eitzert in dieser Angelegenheit jedoch bedeckt.
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