SSV hadert mit Fortuna, gibt aber Rote Laterne ab
26.09.2011 | 14:45 Uhr 2011-09-26T14:45:42+0200
Beim SSV Mühlhausen-Uelzen herrschte nach dem 1:1 gegen Bockum-Hövel jedoch kaum Freude über den ersten Punktgewinn. Vielmehr waren Spieler, Trainer und Verantwortliche enttäuscht, dass es am Ende nicht die ganz wichtigen drei Punkte geworden sind.
Denn Mühlhausen war den hoch gehandelten Hammer Gästen, hatte die besseren Möglichkeiten und dem 1:1 der Gäste ging dann auch noch ein klares Foul an Pascal Krahn voraus. „Aber wenn du unten stehst, dann fehlt die das nötige Glück. zuckte SSV-Coach Dirk Eitzert mit den Schultern. Immerhin: Der SSV hat durch den Punkt den letzten Tabellenplatz verlassen, so dass Coach Eitzert nun auf die Wende hofft: „Die Jungs sehen ja selbst, dass sie es können und dass es geht. Ich hoffe, dass dieses kleine Erfolgserlebnis die Blockaden beim Team löst“, so „Eitzi“. Piere Krause stand gegen den SVA nach auskurierter Bänderdehnung schon wieder in der Anfangself, nachdem bei ihm zuvor sogar ein Bänderriss im Sprunggelenk befürchtet worden war.
Woller vertrat Peter
Der VfK Weddinghofen tritt auf der Stelle. Magere drei Zähler aus den ersten sechs Partien bedeuten derzeit Platz 13. „Niemand weiß, wie viele Absteiger es am Ende geben wird. Wir müssen langsam aus dem Kreuz kommen und punkten, aber momentan machen wir immer wieder dieselben Fehler“, ärgert sich Coach Andreas Przybilla über die neuerliche Niederlage in Neheim (1:3). Ohne Alexander Kollek und Yasin Gider fehlte dem VfK im Spiel nach vorne oft das Tempo, dennoch waren die Weddinghofener dem Favoriten lange Zeit mehr als ebenbürtig. „Wir haben Phasen in unseren Spielen in denen es läuft, wo wir zeigen, dass wir es können. Dann kommen aber auch wieder die schlechten Phasen“, so „Pryze“, der im kommenden Match gegen Schlusslicht Oestinghausen einen Heimsieg fordert.
Die SpVg. Holzwickede hat sich nach sechs Spieltagen mit einer ausgeglichenen Bilanz (2 Siege, 2 Unentschieden, 2 Niederlagen) im Tabellenmittelfeld auf Rang zehn eingenistet. Sicherlich keine schlechte Ausbeute für den Aufsteiger - zumindest offiziell. Denn ist es doch ein offenes Geheimnis, dass die Holzwickeder hinter verschlossener Kabinentür ein ganz anderes Saisonziel ausgegeben haben. Dennoch: „Wir haben vor der Saison gewusst, dass wir uns erst in der neuen Liga zurecht finden müssen. Die Tabelle ist punktemäßig eng zusammen. Es kann schnell auf-, aber auch abwärts gehen“, beurteilt Trainer-Assistent Marc Woller, der letzte Woche den verreisten Coach Ingo Peter vertrat, die Lage der Liga. Peter indes kehrte am Wochenende zurück und nahm vor dem HSV-Match gegen Hüsten (0:0) noch die Partie des SSV Mühlhausen gegen Bockum-Hövel in Augenschein, war dort beliebter Gesprächspartner der Zuschauer und machte sich eifrig Notizen. Gegen Hüsten wog offensichtlich vor allem der Ausfall von Torjäger Marcel Stutter schwer, denn sowohl hinten als auch vorne stand am Ende die Null. Mit seinem Muskelfaserriss wird Stutter voraussichtlich noch zwei Wochen fehlen.
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