SSV braucht ein Erfolgserlebnis
17.10.2009 | 08:00 Uhr 2009-10-17T08:00:00+0200
Sieben Niederlagen in Folge kassierte der SSV Mühlhausen-Uelzen zuletzt und belegt nach zehn Spieltagen den letzten Platz der aktuellen Westfalenliga-Tabelle. Die Lage ist ernst und Sonntag geht es für die Elf von Spielertrainer Dirk Eitzert zum wichtigen Auswärtsspiel nach Waltrop (Anpfiff 15 Uhr).
„In unserer Situation ist das Selbstvertrauen natürlich angekratzt”, sagt der Spielertrainer, „von einem Sieg träume ich derzeit absolut nicht. Wir brauchen ein Erfolgserlebnis, das kann auch ein Punkt sein.” Zu Gast beim Tabellenvierzehnten darf der SSV keinesfalls verlieren. „Dann sähe es für uns wirklich rabenschwarz aus, aber daran verschwende ich keinen Gedanken”, sagt Eitzert, der selbst erneut in der Innenverteidigung auflaufen wird. Sein Comeback trug Früchte, auch wenn es beim 0:1 gegen Erndtebrück vom Ergebnis her in die Hose ging.
"Erndtebrück hatte
eine Torchance und
macht den Treffer"
„Wir stehen sicherer. Die Gäste hatten eine richtige Torchance und machen ihren Treffer, wir versieben sechs hochkarätige Einschussmöglichkeiten”, ärgert sich „Eitzi” noch immer. Beim Aufsteiger in Waltrop soll morgen alles besser werden. „Es ist ja nicht alles schlecht, was wir machen. Wir brauchen das bereits erwähnte Erfolgserlebnis, damit die Jungs erkennen, dass sie es doch noch können”, so „Eitzi”.
Die personelle Situation bleibt angespannt. Aktas (angeschlagen), Schawlochow (Leiste), Lmcademali und Vardi (beide Grippe) konnten unter der Woche nur eingeschränkt trainieren. Krahn (Muskelfaserriss) und Pannek (Leisten-OP) fallen ohnehin aus. „Einige sind nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte. Wir müssen schauen, wer spielt. Voraussichtlich kann ich aber dieselbe Elf wie in der Vorwoche aufbieten”, sagt Eitzert. Die Ausrichtung zu Gast beim Aufsteiger soll offensiv sein. Drei Angreifer will Dirk Eitzert gegen die Waltroper aufbieten. „Wir müssen ihre Defensive beschäftigen”, sagt „Eitzi”. Beim TuS Teutonia wird Torjäger Michael Breuer verletzt ausfallen. „Aber sie haben trotzdem noch zwei oder drei ganz torgefährliche Jungs in ihren Reihen”, weiß der ehemalige Bundesligaspieler Dirk Eitzert. Wie das Spiel morgen auch ausgehen mag, Andreas „Teufel” Klein, Sportlicher Leiter des SSV, stärkt seinem Coach noch einmal demonstrativ den Rücken: „Es gibt bei uns keine Trainerdiskussion und es wird auch nach dem Spiel keine geben.”
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