„Schwierig, einen passenden Termin zu finden”
15.02.2010 | 22:45 Uhr 2010-02-15T22:45:00+0100
Kreis Unna. Noch in der Schwebe sind sowohl der Austragungsort als auch der Termin der Pokalendspiele. Da aber bei den Männern und den Frauen jeweils die HSE Hamm und dazu noch der ASV Hamm II beteiligt sind, ist davon auszugehen, dass die beiden Spiele in Hamm ausgetragen werden.
„Wenn sie denn wollen”, sagte dazu der zuständige Spielwart Karl-Heinz Feldhaus. „Durch die vielen Spielverlegungen durch die Witterungsverhältnisse ist es schwierig, einen passenden Termin zu finden.” Es ist sogar daran gedacht worden, die Finals nach der Saison durchzuführen. „Obwohl da schon einige Mannschaften auf ihren Abschlussfahrten sind”, weiß Feldhaus um die Problematik dieser Terminierung. Eine Entscheidung soll bis Ende des Monats gefallen sein.
Wie freundschaftlich es in Hamm zwischen den beiden Ligarivalen HSE Hamm und HC TuRa Bergkamen beim Pokalhalbfinale zuging belegen zwei Tatsachen: Da die Gäste wohl ihr nicht erlaubtes Hilfsmittel in Form vom Baumwachs vergessen hatten, mussten sie sich immer wieder beim Gegner bedienen, der auch anscheinend bereitwillig das für die meisten Handballer unabdingbare Utensil abgab. Auf der anderen Seite kümmerte sich Bergkamens Physiotherapeutin Tanja Brößel intensiv um die Knieverletzung von Hamms Kreisläufer und Co-Trainer Tobias Mateina, der sich dazu auf die HCT-Bank begab.
Sebastian Reiling nach
Schwerte/Westhofen ?
Nicht immer einverstanden waren Spieler und Trainer mit dem Schiedsrichtergespann Berning und Zimmermann. Kommentar von Hamms Trainer Micky Reiners nach dem Spiel: „Ist ja alles ok. Dass ich mich bei der letzten Entscheidung aufrege, ist doch nur, weil ich nicht ohne nach Hause gehen kann.”
Bei den Hammern lief der Ex-Heerener Jens „Spargel” Schulte-Vögeling auf, der sonst in der Bezirksligamannschaft der HSE spielt. Er erzielte drei Tore.
Die HSE Hamm steht nicht nur im Endspiel im diesjährigen Pokalendspiel, sondern hat als letztjähriger Titelträger schon die dritte Runde im WHV-Pokal erreicht. Dort trifft die Mannschaft der Ex-TuRaner Simon Reininghaus, Gregor Stefek und Manuel Mühlbrandt am ersten Märzwochenende auf den Regionalligisten HSG Rheinbach-Wormersdorf.
Beim HC Heeren laufen die Personalplanungen auf Hochtouren. Dem Vernehmen nach sollen zwei Spieler, die vor einiger Zeit den Kamenern den Rücken kehrten, wieder zurückkommen. Sowohl Karsten Rockel (TuS Overberge) und Christoph Müller (TuS Westfalia Kamen) werden als Neuzugänge gehandelt. Dagegen soll Linkshänder Sebastian Reiling auf dem Wunschzettel von Schwertes Neu-Trainer Kai Harbach stehen, der ihn vor Jahren vom HC TuRa nach Heeren holte. Reiling wollte sich zu einem möglichen Wechsel nicht äußern.
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