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Oberaden will sich Rang zwei zurückholen

09.02.2012 | 20:58 Uhr
Oberaden will sich Rang zwei zurückholen
Kräftig zupacken wie hier gegen Hatteingen will Landesligist SuS Oberaden im Heimspiel gegen Schalke.

Vor dem spielfreien Karnevalswochenende haben die drei heimischen Landesligisten noch recht anspruchsvolle Aufgaben vor sich. Dabei genießen der SuS Oberaden und der VfL Kamen zeitgleich am Samstag Heimrecht, während der HC Heeren zur Reserve des Soester TV reisen muss.

Vor dem spielfreien Karnevalswochenende haben die drei heimischen Landesligisten noch recht anspruchsvolle Aufgaben vor sich. Dabei genießen der SuS Oberaden und der VfL Kamen zeitgleich am Samstag Heimrecht, während der HC Heeren zur Reserve des Soester TV reisen muss.

Soester TV II - HC Heeren (Samstag, 19.15). Noch eine Rechnung offen mit dem morgigen Gegner hat der HC Heeren, schließlich war er es die Soester Oberliga-Reserve, die dem HCH die erste (Heim-) Niederlage dieser Saison beibrachte. Das 31:33 war damals doch eine derbe Überraschung. Aktuell rangiert die Mannschaft von Trainer Bernhard Müller auf Platz zehn der Landesligatabelle und ist mit 12:18 Punkten noch nicht aus dem Gröbsten heraus.

Der HC Heeren hat nach seinem glanzlosen Sieg gegen den Ortsnachbarn VfL Kamen wieder an Selbstvertrauen gewonnen. „Wir werden natürlich mit einem anderen Gefühl ins Spiel gehen“, ist sich Trainer Kai Olonschek sicher. „Mit den zwei Punkten gegen den VfL sind wir alle zufrieden, allerdings nicht mit dem Spiel unbedingt. Darüber haben wir uns noch Gedanken gemacht.“ Drei Fragezeichen stehen noch hinter Sascha Inkmann, Björn Hlawa und Darius Nowaczyk.

SuS Oberaden – HSG Schalke 04/96 (Samstag, 19.30 Uhr). Nach dem Spiel des SuS gegen den souveränen Spitzenreiter aus Hattingen und dem nach der Niederlage erfolgten „Sturz“ auf Rang drei, will sich die Weinberger-Truppe am Samstag diesen zweiten Tabellenplatz zurückerobern. Dazu ist aber ein Sieg gegen die Gelsenkirchener, die eben diesen Platz zwei innehaben, vonnöten. Allerdings präsentiert sich die Mannschaft von Trainer Ralf Anischewski im Augenblick in einer prächtigen Form und ist seit sechs Spielen ungeschlagen. In der letzten Woche musste sich die HSG Zuhause gegen den Abstiegskandidaten aus Dortmund-Süd ein Unentschieden gefallen lassen. „Schalke wird natürlich versuchen zu gewinnen, denn dann würden sie sich schon ein wenig absetzen“, so die Einschätzung von SuS-Coach Weinberger. „Es wird mit Sicherheit kein einfaches Spiel, denn beide sind auf Augenhöhe.“ Als Stärken des Gegners sieht er besonders den starken Rückraum mit Jens Rosenbaum an der Spitze und das Zusammenspiel mit Kreisläufer Stephan Winkler an. „Dazu kommen eine kompakte Deckung mit einem guten Torwart.“ Fehlen wird den „Cobras“ weiterhin Christian Eickmann.

VfL Kamen – Lüner SV (Samstag, 19.30 Uhr). Zu einem kleinen Kreisderby kommt am Samstag der Nachbar aus Lünen in die Sporthalle am Koppelteich, der in der Vorrunde relativ knapp (37:33) gegen die Sesekestädter gewann. „Das hätten wir vielleicht positiv gestalten können“, erinnert sich VfL-Coach Dirk Block.

Wiedersehen mitden Warias-Brüdern

Ein Wiedersehen gibt es mit den beiden Warias-Brüdern, die zu Saisonbeginn vom VfL zum LSV wechselte. „Wir wollen uns von Spiel zu Spiel verbessern“, fordert Block von seinem Team. „Wir sehen einfach nicht auf die Tabelle, sondern wollen nur gewinnen.“ Wieder mit an Bord sein wird nach seiner Sperre Tim Brandt, während der Einsatz von Dirk Sattur fraglich ist. Die Youngster Stefan Umbescheidt und Andreas Schlee werden in der Reserve eingesetzt.

WH

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