Mühlhausen steht in Olpe unter Druck
18.12.2009 | 11:00 Uhr 2009-12-18T11:00:00+0100Unna. Bereits am Samstag um 13.30 Uhr gastiert der SSV Mühlhausen-Uelzen im letzten Meisterschaftsspiel in diesem Jahr bei der SpVg. Olpe.
Die Vorzeichen sind klar: Der SSV hängt weiter tief im Tabellenkeller fest und darf zumindest nicht verlieren. Olpe hingegen hat sich nach Startschweirigkeiten zu einem echten Spitzenteam der Liga gemausert.
Ob und inwieweit der Platz im Kreuzbergstadion bespielbar sein wird, war bis gestern Abend noch fraglich. „Ich hoffe doch, dass gespielt werden kann”, sagt SSV-Spielertrainer Dirk Eitzert, „denn wir brauchen noch ein paar Punkte, damit die Tabelle über Weihnachten nicht ganz so schlimm aussieht.” Ein Sieg in Olpe wäre für den SSV wohl Gold wert, wird aber ein schwieriges Unterfangen. Die SpVg. hat zu Hause überhaupt erst ein Spiel verloren und ist inzwischen seit zehn Partien ungeschlagen. „Aber wir sind ja schon fast zum Siegen verdammt”, weiß „Eitzi”, dessen Team nach wie vor fünf Punkte hinter dem rettenden Ufer liegt. „Olpe hat sich im Laufe dieser Saison richtig gut gemacht und klare Ergebnisse erzielt. Dennoch müssen wir unbedingt Zählbares mitnehmen”, so Ex-Profi Eitzert, der endlich wieder auf seine beiden „Dauerpatienten” Ahmet Aktas und Pascal Krahn zurückgreifen kann, die sich rechtzeitig fit gemeldet haben.
Um einige Informationen über den Gegner zu erhalten, hat sich Eitzert kurzfristig noch mit Holzwickedes Ingo Peter ausgetauscht, der die SpVg. letzte Saison coachte. „Er konnte mir ein wenig berichten”, will „Eitzi” nicht zu viel verraten. Fest steht jedoch, dass die Mühlhausener ein Auge auf Olpes Angreifer Tomassen haben müssen, der in dieser Saison nahezu am Fließband trifft. „Und auch deren zweite Spitze ist brandgefährlich”, weiß Dirk Eitzert.
"Wir müssen punkten
und daher offensiver
spielen als zuletzt"
Erstmals seit längerer Zeit will Dirk Eitzert in Olpe wieder zwei nominelle Spitzen aufbieten. „Wir müssen punkten und daher offensiver agieren als zuletzt”, so der SSV-Coach, der mit einem 3-5-2-System plant. Das Hinspiel am Mühlbach endete 2:2. „Da waren wir auf Augenhöhe, aber anschließend muss sich in Olpe ja einiges getan haben. Anders ist deren starke Serie ja nicht zu erklären”, sagt Dirk Eitzert.
Nach der Partie steigt die Weihnachtsfeier der Mannschaft. „Und mit einem Sieg im Gepäck feiert es sich natürlich noch besser”, sagt der SSV-Coach.
In Sachen Neuverpflichtungen in der Winterpause hat sich bislang nichts neues getan. „Wir warten ab”, so Eitzert. Derweil wechselt Mohamed Lmcademali zum Ligakonkurrenten Hombrucher SV, mit dem sich der Sportliche Leiter Ralf Mäkler über eine entsprechende Ablösesumme geeinigt hat.
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