KJEC liefert offenen Schlagabtausch
12.02.2012 | 15:24 Uhr 2012-02-12T15:24:00+0100
Wiederum ein enges Spiel zwischen den Löwen Frankfurt und dem Königsborner JEC. Nur mit 2:3 musste sich das heimische Team geschlagen geben. Pigache hatte die Chance zum 3:3.
Der Spielplan in der Oberliga-Endrunde will es so. Zwei Spiele am Wochenende, freitags und sonntags. Der Königsborner JEC reiste am Freitag nach Frankfurt in die Mainmetropole und war zu Gast bei den Löwen. In einem offenen Schlagabtausch musste man sich schließlich knapp mit 3:2 geschlagen geben.
Trotz der großen finanziellen Unterschiede präsentierten sich die Bulldogs als gleichwürdiger Gegner vor knapp 2.500 Zuschauern. Dennoch musste man zunächst Mitte des ersten Drittels das 1:0 der Gastgeber hinnehmen. Im Anschluss kämpfte man sich mit diversen Chancen an den Ausgleich heran, ehe wenige Sekunden vor der Pause Michal Bezouska für den verdienten Treffer zum 1:1 sorgte.
Im zweiten Drittel bekamen die Zuschauer erneut diverse Torchancen zu sehen, jedoch blieben die Tore auf beiden Seiten aus und so trennten sich die Teams, die beide mit nur elf und zwölf Feldspielern - der KJEC musste zwei Junioren mit in den Kader nehmen - antraten, auch nach dem zweiten Spielabschnitt mit 1:1.
Eine Strafzeit für Jakub Krätzer in der 46. Spielminute und die daraus resultierende Unterzahl hatte Folgen: Der Puck lag zum zweiten Mal im Gehäuse von Sebastian May . Zuvor hatten die Bulldogs selber mehrere große Chancen, vor allem, als Michal Bezouska das Spielgerät gegen die Latte knallte und Sebastian Pigache aus drei Metern nur das Außennetz traf.
Alexandrov trifft
Nur drei Minuten später konnte der ehemalige DEL-Club sogar auf 3:1 erhöhen und so für eine vermutete Vorentscheidung sorgen. Als allerdings noch 85 Sekunden zu spielen waren, brachte Igor Alexandrov sein Team wieder ran und erzielte den 3:2-Anschluss-Treffer. Trainer Banaszak nahm nun Torwart May zugunsten eines weiteren Feldspielers heraus und baute noch einmal Druck auf. Die Chance zum Ausgleich hatte dann Pigache, der aus fünf Metern auf das leere Tor schoss, doch ein Frankfurter Verteidiger sprang in den Schuss und verhinderte so 20 Sekunden vor dem Abpfiff den möglichen Ausgleich.
Da der Schiedsrichter jedoch im Gewühl nicht sehen konnte, dass der Puck nicht von Pigache über die Bande geschossen, sondern abgefälscht wurde, fand das anschließende Bully außerhalb des Drittels statt und somit wurde damit dem KJEC die Möglichkeit genommen, sich eine weitere Chance erarbeiten zu können. Mit der Niederlage mussten sich die Bulldogs schließlich abfinden.
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