KJEC gewinnt hitziges Derby gegen Hamm
13.02.2012 | 15:33 Uhr 2012-02-13T15:33:00+0100
Gewohnt hitzig ging es beim Spiel des Königsborner JEC gegen die Hammer Eisbären zu. Die gastgebenden Bulldogs konnten sich am Ende knapp mit 2:1 (1:0, 1:0, 0:1) durchsetzen.
Gewohnt hitzig ging es am Sonntagabend beim Spiel des Königsborner JEC gegen die Hammer Eisbären zu. Schon das Hinspiel endete mit einem Eklat, als KJEC-Trainer Waldemar erbost die abschließende Pressekonferenz vorzeitig verließ. Am Sonntag konnten sich die Bulldogs mit 2:1 (1:0, 1:0, 0:1) durchsetzen und gestalteten das Spiel gegen den Erzrivalen und Schlusslicht aus Hamm unnötig spannend.
Bereits vor dem Spiel erreichte KJEC-Trainer Waldemar Banaszak die erste Hiobsbotschaft: Igor Alexandrov konnte ebenso nicht spielen wie Igor Furda und Benedikt Rangen. Somit fehlten nicht nur insgesamt acht Feldspieler, sondern mit Tim Sattler agierte sogar ein „Neuling“ in den Reihen der Bulldogs. Der 18-Jährige spielte zuvor im Juniorenteam des KJEC und wurde nun hochgezogen in die Seniorenmannschaft.
Im Vergleich zum Hinspiel, das der KJEC mit 8:7 gewann, fielen diesmal deutlich weniger Tore. Dennoch war die Stimmung gut bei den Königsborner Anhängern, vor allem, als sie in der siebten Spielminute den Treffer zum 1:0 bejubeln durfte. Michal Bezouska legte den Puck für Lars Gerike auf, der zog ab und Christoph Ulrich brachte den Puck im Tor seines Ex-Vereins unter. Im zweiten Drittel waren die Bulldogs klar überlegen, daher war es auch kein Wunder, dass sie durch ein Tor von Michal Bezouska die Führung auf 2:0 ausbauen konnten.
Zwar liefen die Gäste mit 18 Feldspielern auf, dennoch fehlten ihnen ohne Stürmer Svejda die Ideen, um Torwart May überwinden zu können. Daher wurde nun das Eishockeyspiel zur Nebensache, als Tim Schneider auf Seiten der Bulldogs und Tim Pietzko von den Eisbären nach einer Rangelei etwas überzogen mit einer Spieldauer vom Eis geschickt wurden. Nur drei Minuten später musste auch Wolfgang Hrstka vorzeitig unter die Dusche, nachdem er Stürmer Gose gegen die Bande checkte, der anschließend vom Eis getragen wurde, allerdings zwei Minuten später wieder genesen war. In der anschließenden Überzahlsituation konnten die Gäste auf 1:2 verkürzen.
Auch nach dem Spiel ging es rau auf dem Eis zu. Die Wahl zum „Spieler des Abends“ fiel der Rangelei zum Opfer. Der Königsborner Michal Bezouska und der Hammer Gose wurden mit einer 2+2-Strafe belegt, was allerdings keine Auswirkungen hat.
Platz sechs sicher
Nun steht schon eine Woche vor Ende der Endrunde fest, dass der KJEC den sechsten Platz belegen wird und hat dadurch einen Heimvorteil in den anstehenden Play-Off-Spielen. Zum Auftakt haben die Königsborner am Freitag, 24. Februar ein Heimspiel (20 Uhr).
Am kommenden Freitag, 17. Februar, trifft der KJEC zu Hause auf Duisburg (20 Uhr). Zum Abschluss der Endrunde gastiert er am Sonntagabend beim EHC Dortmund
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