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Hochspannung vor dem Topspiel

02.03.2012 | 22:00 Uhr
Hochspannung vor dem Topspiel

In der Fußball-Kreisliga A liegt der Fokus an diesem Sonntag auf dem Spitzenspiel SuS Oberaden gegen SuS Lünern. Beide Mannschaften hatten zum Auftakt am vergangenen Sonntag spielfrei und brennen auf ihren Start und die Möglichkeit, dem Konkurrenten ein Schnippchen zu schlagen.

In der Fußball-Kreisliga A liegt der Fokus an diesem Sonntag auf dem Spitzenspiel SuS Oberaden gegen SuS Lünern. Beide Mannschaften hatten zum Auftakt am vergangenen Sonntag spielfrei und brennen auf ihren Start und die Möglichkeit, dem Konkurrenten ein Schnippchen zu schlagen.

SuS Oberaden - SuS Lünern (So., 15 Uhr). „Das ist ein absoluter Kracher ganz zu Beginn der Rückserie. Verlieren ist verboten. Alle sind heiß auf die Partie, es hat schon fast Endspielcharakter“, findet Oberadens Coach Frank Lewandowski vor dem Duell Zweiter gegen Dritter. A. Schmidt und Sudhaus müssen passen. „Wir sind sehr gespannt auf den Start und freuen uns auf die Partie. Ich sehe uns nicht als Favoriten. Mal sehen, was passiert, ich denke, es wird ein enges Spiel. Fakt ist: Mit Worten holt man keine Punkte“, frohlockt SuS-Trainer Uwe Hawes. Bis auf Klon und Daniel Hawes sind alle Lüneraner fit.

SV Holzwickede Ib - TuS Niederaden (So., 17 Uhr, Kunstrasenplatz im Schulzentrum Opherdicker Straße ). Marc Woller, Coach der HSV Ib, hat ein klares Ziel: „Wir wollen punktmäßig zu den Niederadenern aufschließen und müssen dafür endlich zu Hause unsere wahre Stärke zeigen.“ Bislang gelang den HSVern nämlich erst ein Heimsieg, das soll gegen die auswärts schon dreimal erfolgreichen Niederadener anders werden. Woller glaubt daran, dass seine Elf ihre meist vorhandenen spielerischen Vorteile in zählbare Erfolge ummünzen kann. Im Hinspiel gab es ein 2:2. Die Gäste aus Niederaden kamen am Donnerstag im Nachholspiel gegen Königsborn nicht über ein 1:1 hinaus, am Schulzentrum will die Elf von Coach Erik Sobol zumindest einen Punkt ergattern. Die Partie wird übrigens am Sonntag erst um 17 Uhr im Schulzentrum angepfiffen.

Königsborner SV II - SSV Mühlhausen-Uelzen II (So., 13 Uhr). Die Königsborner mussten unter der Woche zum Nachholspiel in Niederaden ran, weil diese Partie am vergangenen Sonntag nicht ausgetragen werden konnte. Dort holte die Elf von Trainer Thomas Westerteicher einen Zähler und will gegen den SSV nachlegen. Eichhorst fehlt, Matos ist wieder dabei. „Gegen den SSV II haben wir noch eine Rechnung hoffen. Unsere Heimbilanz stimmt mich optimistisch, wir haben nur ein Heimspiel in den letzten eineinhalb Jahren verloren.“ Die SSV-Reserve bangt derweil noch um die Einsätze von Rommel, Pfeffer und B. Ross, die übrigen Akteure sind einsatzbereit. „Wir haben zwar das Hinspiel gewonnen, aber der Gegner war sehr unangenehm zu spielen. Nichtsdestotrotz treten wir wieder gegen Königsborn an, um zu gewinnen“, betont SSV-Trainer Rene Johannes.

SG Massen - SG Fröndenberg-Hohenheide (So., 15 Uhr). „Es wäre schön, wenn wir einen Sieg holen würden. Wir schauen nicht auf die Konkurrenz, sondern nur auf uns. Wir müssen über 90 Minuten hochkonzentriert Fußballspielen, das ist die Voraussetzung. Ich bin aber guter Dinge, dass wir das umsetzen“, so SGM-Trainer Marco Slupek. Alle Mann sind an Bord. „Wir spielen gegen den Spitzenreiter. Wir fahren da hin und gucken, was passiert. Eigentlich können wir ja nur gewinnen“, findet SG-Co.-Trainer Arthur Wackermann.

VfK Weddinghofen II - TSC Kamen (So., 15 Uhr). „Ich erwarte, dass der TSC von Anfang an Vollgas geben wird. Wir müssen dagegen halten und dürfen den Gegner nicht ins Spiel kommen lassen. Nur dann sind drei Punkte möglich und die sind ganz klar unser Ziel“, meint VfK-Trainer Olaf Barnfeld vor dem Duell mit Schlusslicht TSC Kamen. Pohl, Fuhrich sind verletzt, Kandzog und Sokolowski sind angeschlagen. Die Gäste verloren zuletzt zwar klar gegen die SG Massen, machten aber über weite Strecken ein gutes Spiel. Beim VfK wollen die Özdemir-Mannen versuchen, mit einem Sieg den Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze zu verringern.

SuS Rünthe - Kamener SC (So., 15 Uhr). Die Rünther verloren am letzten Sonntag unglücklich bei der SG Holzwickede und wollen gegen den abstiegsbedrohten KSC unbedingt dreifach punkten. „In den meisten Partien sind wir Außenseiter, das wird auch am Sonntag so sein. Wir hoffen, dass wir in Sachen Chancenverwertung etwas mehr Glück haben, dann sollte auch ein Punkt drin sein“, sagt KSC-Trainer Andreas Stückmann. Bisher sind fast alle Mann an Bord, lediglich Pra steht auf der Kippe.

SuS Kaiserau II - BSV Heeren (So., 15 Uhr). Die Kaiserauer legten beim 1:0 im Kellerderby gegen den Kamener SC einen Start nach Maß hin und verließen die Abstiegsränge. „Jetzt wollen wir gegen den BSV nachlegen. Die Mannschaft hat sich selbst ganz klare Ziele gesetzt“, betont SuS-Trainer Oliver Bartosch. Fleitmann und Kramer werden wohl nicht spielen können. Die Heerener vergaben zuletzt gegen die VfK-Reserve II unzählige Chancen und gingen als Verlierer vom Platz. Im Abstiegskampf heißt es nun „punkten, punkten, punkten“. „Wenn die Mannschaft so spielt, wie gegen den VfK und dabei konsequenter in der Chancenverwertung ist, sehe ich uns absolut nicht chancenlos“, meint BSV-Coach Ingo Tiede.

Matthias Fahling



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