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Handball-Landesliga

Für HCH-Coach Krax wird „im Spiel die Freundschaft ruhen”

26.11.2009 | 23:00 Uhr
Für HCH-Coach Krax wird „im Spiel die Freundschaft ruhen”

Kreis Unna. Nur die Landesliga-Handballer aus Heeren patzten am vergangenen Wochenende, die beiden Aufsteiger aus Dellwig und Kamen fuhren Siege ein. Diese möchten auch am offiziellen achten Spieltag auf der Erfolgsspur bleiben und der HCH auf diese zurückkehren.

HC Heeren - TV Beckum (18 Uhr). In der Partie am Sonntag gegen den „alten Rivalen” TV Beckum trifft der Tabellenvierte auf einen Gegner, der nach schwachem Saisonstart inzwischen zu alter Form gefunden hat. Für Heerens Trainer Horst-Udo Krax ist das am Sonntag ein Wiedersehen, denn immerhin war er fünf Jahre Trainer in Beckum und ist mit der Mannschaft von der Kreis- bis in die Verbandsliga aufgestiegen. Er trifft daher auf viele alte Bekannte und Freunde. „Das wird aber am Sonntag keine Rolle spielen, denn zumindest im Spiel wird die Freundschaft ruhen”, sagt Krax vor der Partie.

Gegenüber dem Spiel in Hattingen, als das Team durchweg einen schwachen Tag erwischt hatte und auch dem Pokalspiel am letzten Sonntag, muss sich der HC schon gewaltig steigern, um weiterhin in der Spitzengruppe zu bleiben. „Es wird die Mannschaft siegen, die über die bessere Abwehr verfügt”, vermutet Krax. Da die Grippewelle auch die Mannschaft erwischt hat, steht noch nicht fest, wer am Sonntag auflaufen kann.

HSG Schalke 04/96 - VfL Kamen (Samstag, 19.30 Uhr). „Wir fahren auf Schalke”, sagt VfL-Trainer Dirk Eggert vor dem Auswärtsspiel beim neu gebildeten Fusionsclub aus Gelsenkirchen. Seit dem Sieg des Aufsteigers gegen den bis dahin verlustpunktfreien Tabellenführer aus Hombruch wird die VfLer wohl kaum noch eine Mannschaft unterschätzen, hat das Team sich doch selber auf einen nicht ganz erwarteten dritten Tabellenplatz gespielt. „Was ich von der Schalker Mannschaft weiß ist, dass sie eine sehr gute linke Angriffsseite hat”, hat sich Eggert über den Tabellensiebten informiert. Damit meint er die oberligaerfahrenen Christian Drüppel (Linksaußen) und Pawel Cisowski (Rückraum links), die Spiele alleine entscheiden können. „Wenn wir die ausschalten können, haben wir sicherlich eine gute Chance”, ist sich Eggert sicher. Dafür stehen ihm wahrscheinlich alle Spieler zur Verfügung.

"Wir werden auf

jeden Fall eine

Mannschaft auf

die Beine stellen."

TuS Westfalia Hombruch - TuS Jahn Dellwig (Sa. 18.30 Uhr). Nach der ersten Niederlage aus der Vorwoche gegen den Aufsteiger aus Kamen müssen die Dortmunder nun gegen den nächsten Liga-Neuling antreten. Durch den Sieg gegen Westfalia Rhynern hat allerdings der TuS Jahn Dellwig neue Motivation getankt, um die „Riesen aus Hombruch” in Schach halten zu können.

Einen Strich durch die Rechnung könnte auch der Mannschaft von Bernd Bolle und Ingo Beckmann der augenblickliche Grippevirus machen. „Wir werden aber auf jeden Fall eine Mannschaft auf die Beine stellen, obwohl es zeitweise nicht danach aussah”, flachst Beckmann vor dem Spiel. „Trotzdem wollen wir versuchen, so lange wie möglich dran zu bleiben, um dann am Ende noch ein oder vielleicht sogar zwei Punkte einzufahren. Es ist auf jeden Fall kein Spiel, was man unbedingt gewinnen muss”, setzt Beckmann seine Mannschaft nicht unter Erfolgsdruck. WH

sr

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