Für beide Mannschaften ein wichtiges Spiel
23.02.2012 | 12:05 Uhr 2012-02-23T12:05:00+0100
Schon zu einem kleinen Schicksalsspiel reist der HC TuRa Bergkamen am Sonntag zur HSG Gütersloh, schließlich trifft der Tabellen-13. Gütersloh (11 Punkte) auf den Elften (15). Kurios, dass sich zu Beginn des letzten Saisondrittels dabei zwei neue Trainer den Zuschauern in der Halle des Schulzentrums Nord präsentieren.
HSG Gütersloh - HC TuRa Bergkamen (Sonntag, 17 Uhr). Schon zu einem kleinen Schicksalsspiel reist der HC TuRa Bergkamen zur HSG Gütersloh, schließlich trifft der Tabellen-13. Gütersloh (11 Punkte) auf den Elften (15). Kurios, dass sich zu Beginn des letzten Saisondrittels dabei zwei neue Trainer den Zuschauern in der Halle des Schulzentrums Nord präsentieren.
Auf der einen, der Gütersloher Seite, coacht der ehemalige Co-Trainer Philipp Christ, der Mathias Wieling ablöste, in seinem ersten Heimspiel auf den HCT mit Neu-Trainer Ingo Wagner. Beide Übungsleiter hatten im Übrigen parallel am vergangenen Wochenende das Vergnügen, Pokalsiege ihrer Teams zu bewundern. „Das hat uns natürlich ein wenig Selbstvertrauen gegeben“, sagt Christ, der ebenso wie Wagner nur als Interimstrainer fungiert. Er rechnet vor, dass mit einem Sieg der Abstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz, den TuRa bis jetzt innehat, auf zwei Zähler verkürzt wird. Hoffnung gibt ihm dabei das Hinspiel, dass die HSG Mitte Oktober mit 32:30 gewann. „Ich glaube, Bergkamen und wir sind uns über die Wichtigkeit des Spiels im Klaren. Um auch weiterhin die Chance zu haben aus eigener Kraft die Klasse zu erhalten, müssen wir gewinnen. Das wird kein schönes Spiel, sondern Abstiegskampf pur“, verspricht Christ.
In dieser Hinsicht ist er sich mit TuRas Coach Ingo Wagner einig. „Es ist für beide Mannschaften ein wichtiges Spiel“, so Wagner vor seinem Meisterschaftsdebüt auf der Bank der TuRa-Herren „Gütersloh ist eine ausgeglichene Mannschaft mit einem guten Rückraum“, stehen für ihn die Stärken der Heimmannschaft fest. „Sie haben unter dem alten Trainer eine sehr offensive 4:2-Deckung gespielt, sind aber jetzt zur 6:0 zurückgekehrt.“ Für ihn sei es alles Neuland, „Pokalspiel hin oder her. Da konnte ich ja nicht so viel sehen“ (Wagner). Bei der Einschätzung des Gegners hat er noch mit seinem Vorgänger Christof Reichenberger gesprochen.
HCT-Kader komplett
Personell stehen ihm alle Spieler zur Verfügung. Abwehrspezialist Carsten Römermann laborierte zwar die Woche über an einer Erkältung, aber ist einsatzfähig. „Die Mannschaft macht einen fitten Eindruck“, attestiert er seinem neuen Team.
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