Favorit setzt sich im Derby
15.11.2009 | 21:35 Uhr 2009-11-15T21:35:00+0100SpVg. Bönen - SV Holzwickede 0:3 (0:1) Eine klare Sache war das Derby zwischen dem Abstiegsaspiranten SpVg. Bönen und dem Titelfavoriten SV Holzwickede. Mit 3:0 siegten die Gäste am Rehbusch, der Sieg hätter derweil noch höher ausfallen können.
Nach acht Minuten gab es den ersten Hingucker, Semir Devoli lederte seinen Freistoß aus 25 Metern an die Querlatte, Bönens Keeper Ralf Thiemann konnte da nur beeindruckt hinterherschauen. Der Schlussmann zeigte nur fünf Minuten später erstmals sein ganzes Können, als er einen Kopfball Gutics aus fünf Metern glänzend parierte. Kurz darauf wieder ein Distanzschuss Devolis, diesmal traf der Holzwickeder Aktivposten den Außenpfosten. Thiemann setzte sich selber dann abermals in Szene, er parierte blendend gegen Daniel Weies (19.). Nach dieser Anhäufung von Chancen passierte einige Zeit nichts, Bönen kam in der kompletten ersten Halbzeit nicht gefährlich nach vorne. Noch vor dem Pausenpfiff fiel jedoch die verdiente Führung für die Gäste: Andreas Senga bringt den Ball in die Mitte, Adnan Lachkar köpft den Ball aus drei Metern in den Bönener Kasten.
Nach dem Wechsel legte die HSV sofort nach. Die Hintermannschaft Bönens ist bei einem schnell ausgeführten Freistoß nicht im Bilde, Semir Devoli bekommt den Ball und hebt das Spielgerät über Thiemann hinweg ins leere Tor.
Nach einer knappen Stunde dann die erste Offensivaktion der Hausherren: Michael Riefer hätte den Anschluss besorgen müssen, die HSV-Defensive konnte jedoch in höchster Not noch klären. Nur zwei Zeigerumdrehungen später war es wieder Riefer, der Gefahr ausstrahlte, doch sein Heber über HSV-Keeper Amir Halilovic hinweg streifte nur den Außenpfosten.
Nach diesem kurzen Aufbegehren der Gäste nahm die HSV wieder das Heft des Handels in die Hand. Und abermals war es Semir Devoli, der Gefahr ausstrahlte und wieder war es das Aluminium, das Devoli einen weiteren Treffer versagte. Eine Viertelstunde vor Ende der Partie versuchte es „Micky” Gutic nochmals, er verfehlte jedoch das Tor. Vier Minuten vor dem Abpfiff blieb es Sebastian Wulf vorbehalten, den Schlusspunkt unter die einseitige Partie zu setzen. Nach einem Konter brachte Gutic den Ball in den Strafraum, wo Wulf mit dem Kopf zum Endstand traf.
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