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Fußball-Kreisliga A

„Derby kommt uns gerade recht“

03.09.2010 | 17:50 Uhr
„Derby kommt uns gerade recht“

Vierter Spieltag in der Fußball-Kreisliga A. Der FC TuRa reist als Favorit zum Stadtderby an den Römerberg. Die SG Massen reist zum Duell bei der Reserve der SV Holzwickede.

SV Holzwickede II - SG Massen (So., 12.30 Uhr). „Uns fehlte beim 0:2 in Bergkamen das einfache Fußball-Einmaleins. Wir müssen uns in punkto Zweikampfverhalten und Passspiel gegen Massen steigern“, so HSV-Trainer Thorsten Heimann. Wer im Kader der zweiten Mannschaft steht, entscheidet sich - wie immer - kurzfristig. Die Gäste von der Sonnenschule stehen nach drei Spieltagen punktgleich mit TuRa Bergkamen an der Spitze der Kreisliga A2. Dennoch sieht SGM-Trainer Ingo Tiede seine Mannen in Holzwickede in der Außenseiterrolle. „Ich gehe davon aus, dass wir gegen ein Bezirksliga-Team spielen werden, deshalb sind wir kein Favorit“, stellt Tiede klar. Bis auf Rienhoff, Siudmak und Zielinski dürften alle Mann an Bord sein.

TuS Lohauserholz II - MSC Holzwickede (So., 13 Uhr). Im Aufsteigerduell will der MSC Holzwickede unbedingt den ersten Saisonsieg einfahren. „Ich hoffe, dass diesmal in der Offensive klappt“, so Holzwickedes Taufeck Essakali. Neben Esarsar sind noch weitere Akteure angeschlagen. „Wir haben einen großen Kader, wir können das auffangen“, so Essakali. Der TuS musste letzten Sonntag pausieren, weil der Platz des KSC aufgrund ergiebiger Regengüsse unbespielbar war.

SSV Mühlhausen-Uelzen II - TuS Niederaden (So., 13 Uhr). „So langsam finden wir uns“, ist sich SSV-Trainer Hartmut Sinnigen sicher. Beim 3:3 in Weddinghofen verpasste seine Mannschaft erneut den Sieg, obwohl die Vorteile klar auf ihrer Seite lagen. „Vielleicht ist es bei uns noch ein bisschen der jugendliche Wahnsinn“, meint Sinnigen augenzwinkernd. Gegen den TuS, der zuletzt den FC Fröndenberg mit 5:0 vom Platz fegte, hofft er nun auf den Befreiungsschlag.

SG Holzwickede - SV Frömern (So., 15 Uhr). „Ich hoffe, dass wir gegen Frömern nicht solche Personalprobleme bekommen, wie zuletzt beim 0:0 in Kamen“, so SGH-Trainer Christian Müseler, der einige noch angeschlagene Akteure hat. „Wir können nicht immer nur Remis spielen. Langsam wird es Zeit, dass wir gewinnen“, betont Müseler. Gäste-Trainer Udo Sonnenberg ist mit den bisherigen Auftritten zufrieden. Lediglich der eine oder andere Punkt hätte es mehr sein dürfen. „Die Einstellung stimmt, wir werden unsere Punkte machen. Bei der SGH wollen wir mindestens einen holen“, sagte Sonnenberg.

SuS Oberaden - FC TuRa Bergkamen (So., 15 Uhr). „Bei uns ist der Knoten noch nicht geplatzt. Da kommt uns das Derby gegen TuRa, einem selbst ernannten Favoriten, natürlich gerade recht“, schmunzelt SuS-Trainer Frank Lewandowski nach bisher einem mageren Pünktchen aus drei Spielen. Unter anderem wird A. Schmidt wohl nicht spielen können. D. Schmidt ist dafür wieder dabei. Die TuRaner reisen mit drei Siegen aus drei Spielen zum Römerberg und gelten auf dem Papier als Favorit. „Wir wollen wieder hinten sicher stehen und vorne für das eine oder andere Tor gut sein“, so TuRas sportlicher Leiter HG Siegmund.

SuS Kaiserau II - Kamener SC (So., 15 Uhr). Nach dem durchwachsenen Saisonstart stehen die Kaiserauer bereits etwas unter Druck. „Es wird Zeit, dass wir das erste Spiel gewinnen. Der KSC ist gut gestartet und hat mit einigen guten Ergebnissen auf sich aufmerksam gemacht. Dennoch, ich erwarte, dass wir gewinnen“, stellt SuS-Trainer Alexander Berger klar. Die Gäste aus Kamen kommen ausgeruht zum Derby, nachdem in der Vorwoche das Auswärtsspiel in Lohauserholz wegen des starken Regens ausgefallen war. „Wir wollen immer gewinnen“, nimmt KSC-Trainer Michael Kleps Stellung.

SuS Lünern - VfK Weddinghofen II (So., 15 Uhr). „Wir sind gut aus den Startlöchern gekommen und wollen gegen den VfK unsere Heimstärke ausnutzen. Wenn wir im Kollektiv gemeinsam so auftreten wie beim MSC Holzwickede, dann gewinnen wir“, glaubt SuS-Trainer Uwe Hawes, der bis auf Pajor alle Mann an Bord hat. Lediglich Busch ist noch fraglich. Die Gäste aus Weddinghofen machen bisher noch zu wenig aus ihren Möglichkeiten. „Wir haben zwei Punkte aus drei Spielen. Wir müssen was tun, um nicht im Tabellenkeller festzuhängen“, meint VfK-Trainer Olaf Barnfeld.

FC Fröndenberg - TSC Kamen (So., 15 Uhr). „Unser Auftritt in Niederaden war mies und ist zu Recht mit einer 0:5-Klatsche bestraft worden. Gegen den TSC wird eine andere Mannschaft auf dem Platz stehen. Wir haben ja einen großen Kader“, kündigt FCF-Co-Trainer Guido Greiner personelle Veränderungen an. Es sind alle Spieler einsatzbereit. Nachdem beim TSC Ruhe eingekehrt ist, will man nun auch in der Liga richtig durchstarten. „Der FCF ist ein starker Gegner, wir fahren aber dorthin, um zu punkten“, berichtet TSC-Spielertrainer Tuncay Sönmez. Abdullah und Bayram Ergün sind fraglich, Ceskin Celik gesperrt.

MF

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