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Das gute Gefühl beim KSV verflüchtigt sich

13.11.2012 | 18:30 Uhr
Das gute Gefühl beim KSV verflüchtigt sich
Seine Rechnung ist nicht aufgegangen: KSV-Trainer Frank Griesdorn hatte vor dem Heimspiel gegen Nordkirchen ein gutes Gefühl, doch dann durchkreuzten die Verletzungen seiner Spieler alle Hoffnungen. Der KSV verlor mit 0:5.Foto: Karl Dittrich

Die zweite Niederlage in Folge für den Fußball-Bezirksligisten SuS Kaiserau. Ein einziges Tor war entscheidend. „Unglücklich“, so bewertete SuS-Trainer Patrick Rakoczy den Ausgang beider Partien, „wenn aber unser Tor in der 13. Minute gegolten hätte, dann wäre es gegen den VfL sicher anders gelaufen.“ Rösener hatte getroffen, der Unparteiische hatte aber zuvor auf Stürmerfoul erkannt. Rakoczy: „Ich habe da nichts gesehen.“

Registriert hat er jedoch eine Leistungssteigerung und da ist ihm auch nicht bange. Sechs Punkte beträgt noch der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. „Wir sind zu stark“, meint er, „um da unten rein zu rutschen.“ Durch D. Milcarek hat er wieder mehr personelle Alternativen. Möller und Arnold holen sich nach ihren Verletzungen derzeit Spielpraxis in der Reserve, stoßen aber auch wieder zum Kader der Ersten.

Hüsrev Sentürk, Sportlicher Leiter des VfL Kamen, sah den Sieg gegen Kaiserau als verdient an. „Wir hatten 30 Prozent mehr Übergewicht, wenngleich das noch eines der schlechteren Spiele von uns war.“ Den entscheidenden Treffer machte Torjäger Zulfic, der nach seiner Wadenverletzung noch nicht ganz fit ins Spiel ging, aber „er weiß halt, wo da Tor steht.“ Mit Krumpitz rechnet der VfL erst nach der Winterpause. Dann ist Neuzugang Islak auch spielberechtigt. Zwei oder drei Neue sollen noch den derzeit dünnen Kader vergrößern. „Das müssen dann jedoch echte Verstärkungen sein“, haben die VfLer laut Sentürk auch schon Namen im Kopf und verhandeln.

Sechs Punkte aus zwei Spielen und damit den Anschluss an das Mittelfeld gefunden. Mit dieser Bilanz ist Marko Barwig, Trainer des FC TuRa Bergkamen, natürlich zufrieden. Zuletzt siegte seine Truppe 4:2 beim Werner SC, dem Stammverein Barwigs. „Da bin ich groß geworden“, verspürte er beileibe keine Genugtuung. In seiner Mannschaft macht sich jetzt mehr und mehr bemerkbar, dass alle Urlauber ihre Defizite aufgeholt haben. „Fast alle spielen jetzt auf gleichem Niveau.“ Die umstrittene Rote Karte für Torka indes tut den TuRanern weh, denn der Abwehrspieler gehört hinten zu den Besten. Ihn wird wahrscheinlich Schmelzer Sonntag Zuhause gegen Ascheberg ersetzen.

Eigentlich hatte Frank Griesdorn, Coach des Königsborner SV, vor dem Spiel gegen Nordkirchen ein gutes Gefühl. Doch dann kam es dick: R. Cafaro und Otto winkten beim Warmmachen ab, sie konnten nicht spielen. Göbel verletzte sich nach zehn Minuten und der noch angeschlagene Krutzek musste ran. „Wenn du so kurzfristig wichtige Spieler ersetzen musst“, klagte Griesdorn, „dann ist es schwer, etwas zu holen.“ Nach dem 0:2 machte der KSV auf und fing sich noch drei weitere Kontertore von Nordkirchen ein.

Die Lage des VfK Weddinghofen wird immer prekärer. Man kann die Niederlagenserie einfach nicht aufhalten. Am Sonntag in Schüren legten sich die VfK-Mannen vor allem in Durchgang eins mächtig ins Zeug, hätten durch T. Zahn in Führung gehen können, doch die Querlatte verhinderte eine Führung.

Nach der 2:0-Führung der gastgebenden Schürener kurz nach der Halbzeit war der Widerstand gebrochen und der starke VfK-Keeper Fuhrig musste noch vier Mal hinter sich greifen. Der VfK bildet nach 13 Spieltagen weiterhin das Schlusslicht der Liga. „Ich kann trotz allem keinem einen Vorwurf machen. Wir kämpfen weiter“, sagte Trainer Olaf Barnfeld.

Ecki



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