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„Brennen darauf, Sieg zu holen“

26.01.2012 | 17:39 Uhr
„Brennen darauf, Sieg zu holen“
Niederlage gegen den ASV Hamm II (Szene mit Mats Wiedemann) brennt das Team des HC TuRa Bergkamen darauf, den Heimsieg gegen den TuS Bielefeld/Jöllenbeck zu holen

Nach der überflüssigen Niederlage beim Nachbarn aus Hamm stünde der Mannschaft von Bergkamens Trainer Christof „Curry“ Reichenberger ein Sieg gegen den TuS Bielfeld/Jöllenbeck gut zu Gesicht.

Handball-Oberliga: HC TuRa Bergkamen – TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck (Sonntag, 17 Uhr). Ein richtungsweisendes Spiel steht für den HC TuRa am Sonntag auf dem Plan.

Nach der überflüssigen Niederlage in der Vorwoche beim Nachbarn aus Hamm, stünde der Mannschaft von Trainer Christof „Curry“ Reichenberger ein Sieg gegen die Ostwestfalen gut zu Gesicht, zumal die Abstiegszone in bedrohliche Nähe gerückt ist. Da kommt der TuS um Trainer Walter Schubert, denn der steht punktgleich (14:18 Punkte) unmittelbar vor dem HCT auf Rang zehn. Ein weiterer Anreiz für den HCT, sich besonders reinzuhängen, dürfte die 30:39-Klatsche aus dem Hinspiel sein, bei der die damaligen Gäste auf ihren Kapitän „Alex“ Katsigiannis verzichten mussten, der in dieser Woche bekannt gab, dass er, genau wie Tobias Weßeling, auch im nächsten Jahr am Friedrichsberg aktiv sein wird (wie berichtet). In den nächsten Tagen soll dann nach Verhandlungen auch bei der (Weiter-) Verpflichtung weiterer Spieler Vollzug gemeldet werden können.

Querelen in den letzten Tagen

Der Gegner aus Bielefeld war mit anderen Ambitionen in die Saison gestartet, als „in den unteren Tabellenregionen zu stehen. Das trifft aber auch auf TuRa Bergkamen zu“, stellt Walter Schubert fest. Allerdings kamen doch einiges Verletzungspech dazwischen, das doch einen erfolgreicheren Verlauf verhinderten. So fiel unter anderem Spielmacher Jasmin Gojacic lange aus, der allerdings am vergangenen Wochenende beim Sieg gegen den VfL Eintracht Hagen II erstmals wieder ins Spielgeschehen eingreifen konnte, wenn auch nur in der Deckung. Dazu kamen aber in den letzten Tagen Querelen um den Haupttorschützen Sebastian Kopschek, der in der nächsten Saison für den Ligakonkurrenten Spenge auflaufen wird. „Ich gehe davon aus, dass er bis zum Saisonende für uns spielt“, tritt Schubert anderweitigen Meldungen entgegen. Ausfallen werden der etatmäßige Mittelmann und Abwehrchef Tim Grothaus (Handbruch) und Rechtsaußen Marcel Volmer (Muskelfaserriss) aus. „Wir sind in dieser Saison auswärts noch sieglos und würden diese Serie gerne in Bergkamen beenden. Irgendwann muss der Knoten ja platzen“ (Schubert).

„Wir wollen aus den nächsten vier Spielen mindestens 6:2 Punkte holen, um dann zu sagen: ‚Auf Wiedersehen, da unten‘. Am Sonntag sollen es die ersten beiden sein“, fordert Reichenberger von seiner Mannschaft und eine Chance sieht er darin, dass „in Bielefeld im Augenblick auch viel Bewegung ist“. Bei der Personalie Sebastian Kopschek geht er davon aus, dass er aufläuft „und mithelfen will, den Abstieg zu vermeiden.“ Zum eigenen Spiel sagt er: „Wir sind im Hinspiel mit der Deckung nicht gut klar gekommen, aber das trainieren wir. Wir sind auswärts nicht so gut, deshalb müssen wir die zu Hause schlagen. Die Mannschaft brennt natürlich darauf, die Punkte zu holen.“

Bis auf „Alex“ Baykan sind alle TuRa-Akteure zum Rückrundenstart fit.

WH

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