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„Bisher immer torreiche Aufeinandertreffen“

28.10.2010 | 16:44 Uhr
„Bisher immer torreiche Aufeinandertreffen“
Heimspiel: Die Overberger spielen am Sonntag in eigener Halle gegen Eintracht Dolberg.

Platz vier, fünf, sieben und acht nehmen die heimischen Bezirksliga-Handballteams derzeit ein. Wohin geht die Reise nach dem 6. Spieltag? Im Mittelpunkt steht an diesem Wochenende das Derby zwischen der HSG Unna/Lünern und Westfalia Kamen.

HSG Unna/Lünern - TuS Westfalia Kamen (Sa., 19.30 Uhr). „Für uns wird es sehr, sehr schwierig“, sagte HSG-Trainer Eberhard Pusch, denn ohne die beiden gesperrten Kansteiner und Daniel Engel (siehe Gelber Kasten) fehlen die Alternativen. Robin Seliger und Markus Beule sollen die Aufgaben des gesperrten Duos übernehmen. Zudem hat Nils Münstermann Probleme mit seiner Schulter. „Ich denke aber, dass er dabei sein wird“, sagte Pusch.

Mit Freude geht Westfalia-Pressewart Martin Kaim den sportlichen Vergleich mit der HSG Unna/Lünern in der Sporthalle am Ernst-Barlach-Gymnasium an: „Es waren bisher immer interessante und torreiche Aufeinandertreffen mit der HSG.“

Bis auf Tobias Lipinski (siehe Gelber Kasten) stehen den Westfalia-Mannen voraussichtlich alle Akteure zur Verfügung. „Wir wollen natürlich den fünften Sieg in der laufenden Saison holen. Auch wenn Kansteiner und Engel fehlen, Jens Toschläger alleine ist schon eine Macht“, formulierte Kaim das Ziel und warnte im gleichen Atemzug davor die HSG zu unterschätzen.

TuS Overberge - SV Eintracht Dolberg (So., 17.45 Uhr). Nach missratenem Saisonstart mit 0:4-Punkten aus den Partien gegen Brechten und Neheim hat sich der TuS Overberge nun schon in das Mittelfeld der Bezirksliga-Tabelle vorgepirscht. Der Grund dafür ist eine Serie von drei gewonnenen Spielen hintereinander. Darunter ein Sensationssieg vom vergangenen Wochenende gegen den Hammer SC, die bis zu dieser 31:32-Pleite verlustpunktfrei waren.

In der Partie gegen den bisher erst mit zwei Pluspunkten ausgestatteten SV Eintracht Dolberg müssen die Overberger wohl oder übel die Rolle des Favoriten annehmen. „Die können wir wohl kaum von uns weisen“, sagte auch TuS-Coach Manfred Thom um gleich darauf zu verweisen: „Wir müssen auf uns schauen. Kein Gegner in dieser Liga darf unterschätzt werden und wird uns die Pluspunkte freiwillig hergeben.“

Neben den beiden definitiv weiterhin ausfallenden Langzeitverletzten Sven Wischniewski und Christian Stach, ist der Einsatz von „Oli“ Kirchhoff-Bramey fraglich, der sich mit einer Muskelentzündung herumplagt.

SG Massen - DJK Westfalia Hörde (So., 18 Uhr). So hatte sich das SGM-Trainer Mike Rothenpieler nicht vorgestellt: Zwei Niederlagen (gegen Westfalia Kamen und HSE Hamm II) kassierten seine Massener an den letzten beiden Spieltagen und weisen nun 6:4-Punkte auf. Die Tabellenspitze mit dem TV Brechten (10:0-Punkte) ist erstmal nicht in Reichweite.

„Aber die Saison ist noch lang. Gegen Hörde wollen wir nun erstmal in die Erfolgsspur zurückkehren und uns für die zuletzt zwei Pleiten rehabilitieren. Dabei warne ich davor, Hörde nach dem derzeitigen Tabellenstand einzuordnen. Ich schätze deren spielerische Qualität deutlich höher ein“, sagte SGM-Trainer Mike Rothenpieler und gibt nichts auf die bisher 4:6-Punkte der Dortmunder. Verzichten müssen die Massenern wohl weiterhin auf Abwehrstratege Michael Freese.

SR

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