An Verbesserung der Körpersprache arbeiten
01.02.2011 | 17:24 Uhr 2011-02-01T17:24:00+0100
Wenn 30 Fußballschiedsrichter sich an einem Ort versammeln, muss zwangsläufig das Regelwerk erörtert werden. Dies geschah am Wochenende unter fachkundiger Anleitung von Schirilehrwart Patric Quos (BV Hamm) in Möhnesee-Günne in intensiver Form.
Über drei Tage hatten sich die Mitglieder des kreislichen Förderkaders und die Spitzenschiri des Kreises versammelt. Nach diskussionwürdigen Regelfragen, die von der frischgebackenen Lehrwartin Simone Horn aufbereitet wurden, ging es anschließend daran, das Regelwerk in mehreren Gruppenarbeiten unter Anleitung von Lehrwart Marco Schürmann (SV Hohenheide) und Lehrstabsmitglied Stephan Polplatz (SuS Oberaden) unter die Lupe zu nehmen.
Vom jüngsten Tagungsteilnehmer Max Conrad (FC Overberge) bis zum Senior der Veranstaltung, dem Verbandsbeobachter Gerd Schürmann (SV Hohenheide), wurde engagier und motiviert mitgearbeitet. Die obligatorische Laufeinheit am Möhnesee rundete den Vormittag ab. Am Nachmittag standen die Themen Beobachtungswesen und Stressbewältigung des Vorsitzenden des Schiedsrichterausschusse Torsten Perschke (Germania Hamm) und Lehrstabsmitglied Michael Wellmann (SuS Kaiserau) an.
Wiederholung geplant
Zum Abschluss der Tagung gesellte sich Verbandslehrwart Karsten Jonsson (TuS Lohauserholz) zu den einheimischen Schiris. Jonsson erarbeitete anhand von DVD-Szenen aus der Bundesliga die Verbesserung der Körpersprache. Krönender Abschluss der Tagung war der Vortrag von 2.-Liga-Schiri Florian Steuer (Menden), der direkt von der Begegnung RW Oberhausen – FC Ingolstadt an die Möhne reiste und den Referees Rede und Antwort stand. Steuer gab einen Einblick in seine Laufbahn mit dem bisherigen Höhepunkt als Assistent von FIFA-Referee Thorsten Kinhöfer in der Champions-League (AIK Solna, Schweden). Den zahlreich anwesenden Jungschiri gab Steuer mit auf den WEG: „Zuerst kommt Schule und Beruf, denn nur 0,1% aller Schiedsrichter leiten in der Bundesliga!“. Wegen der Dauerbelastung in seinem Hobby musste der gelernte Bankkaufmann seine Wochenarbeitszeit bereits um einen Tag reduzieren.
In der abschließenden Reflexionsrunde baten die Lehrgangsteilnehmer um eine Wiederholung der traditionellen Halbzeittagung.
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