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Abstiegsplätze nicht mehr weit

29.01.2012 | 22:04 Uhr
Abstiegsplätze nicht mehr weit
Schmerzliche Heimniederlage: der HC TuRa Bergkamen (hier mit Sebastian Pohl im Angriff) verlor gegen den TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck mit 26:28 (13:11).

Eine schmerzlich 26:28 (13:11)-Niederlage musste der HC TuRa Bergkamen am Sonntag gegen den bis dato punktgleichen TuS Bielefeld/Jöllenbeck einstecken, der bis dahin auswärts noch ohne Sieg und Punkt war.

HC TuRa Bergkamen – TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck 26:28 (13:11). Eine schmerzliche Niederlage musste der HC TuRa am Sonntagabend gegen den bis dato punktgleichen TuS Bielefeld/Jöllenbeck einstecken, der bis dahin auswärts noch ohne Sieg und Punkt war. „Ein Punkt wäre ok gewesen, aber der Bielefelder Sieg geht auch in Ordnung“, stellte TuRas Trainer Christof Reichenberger in der Pressekonferenz fest.

Die Hoffnung auf eventuelle acht Punkte aus den nächsten vier Spielen hat sich damit schon einmal nicht erfüllt, so dass der Wunsch auf 6:2-Zähler reduziert werden muss. Nach dieser Heimniederlage, der dritten in dieser Spielzeit, bringt sich die Mannschaft vom Friedrichsberg schon ein wenig in ein gefährliches Fahrwasser. Bei der noch nicht feststehenden Anzahl an Absteigern, drei werden es sicher sein, sind die Abstiegsplätze nicht mehr weit. Der HCT hat gerade einmal drei Pluspunkte mehr auf dem Konto (14:20) als der Viertletzte Riemke (11:21) mit einem Spiel weniger. Dadurch wird natürlich die Suche nach Verstärkungen nicht gerade erleichtert.

Es ging so gut los für die Hausherren, da Bielefelds Trainer Walter Schubert seine Stars Jasmin Gojacic und Sebastian Kopschek erst einmal auf der Bank schmoren ließ. 8:5 führten die Bergkamener, angeführt von einem starken Kapitän „Alex“ Katsigiannis. Auch beim 10:7 nach 22 Minuten sah alles nach einem Sieg der Heimmannschaft aus. „Wir hätten uns da aber noch mehr absetzen müssen“, beklagte Coach Reichenberger nach dem Spiel, dass die Chance nicht genutzt wurde, denn „danach wurden wir nervöser und hatten viele Fehlwürfe.“

Insgesamt wurden davon über 30 im Spiel gezählt. Ab der 20. Minute durfte dann aber auch der lange verletzte Jasmin Gojacic mitwirken und spann dann im Angriff die Fäden der Gäste. „Seine ordnende Hand hat uns doch sehr gefehlt“, stellte ein zufriedener Gästecoach fest.

Dem besten Torschützen der Ostwestfalen, Sebastian Kopschek, der inzwischen auch mitspielen durfte, war es vorbehalten, in der 35. Minute den 14:14-Ausgleich zu erzielen. Es war sein erstes Tor, dem er in der zweiten Hälfte noch vier weitere folgen ließ und dazu dafür sorgte, dass der Halblinke Julian Jahr öfter durch die TuRa-Abwehr „marschieren“ konnte. Beim 25:22 lagen die Gäste das erste Mal mit drei Toren in Führung. Auch eine enge Deckung gegen Gojacic brachte nicht den gewünschten Erfolg. Zudem musste Sebastian „Kalle“ Pohl nach der dritten Zeitstrafe zum frühzeitigen Duschen. „Wir werden aber jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken“, versprach Reichenberger nach dem Spiel.

HC TuRa Bergkamen: Massat, Papaioannou (n.e.); Cromm (2), Grüter (2), Honerkamp (n.e.), Katsigiannis (10/2), Krohne (3), Lehmkemper, Pohl (3), Römermann, Schrage, Weßeling (3), Wiedemann (3).

WH

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