„Zwei Spitzenreiter“ treffen in Gerlingen aufeinander

Am Gerlinger Bieberg macht Spitzenreiter Kiersper SC seine Aufwartung.
Am Gerlinger Bieberg macht Spitzenreiter Kiersper SC seine Aufwartung.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Wenn das kein Spitzenspiel ist! Mit demFSV Gerlingenempfängt die erfolgreichste Mannschaft der Rückrunde den Spitzenreiter Kiersper SC.

Gerlingen..  Nach dem Trainerwechsel - Andreas Wieczorek für Sven Krahmer - haben die Kiersper zurück in die Erfolgsspur gefunden. Allerdings waren die letzten Gegner allesamt Kellerkinder. Das Team vom Bieberg ist die erste richtige Herausforderung für den Ex-Hünsborner Wieczorek. „Wir freuen uns auf das Spiel und wollen versuchen, Kierspe zu schlagen“, sieht FSV-Trainer Paul-Heinz Brüser nach der langen Erfolgsserie selbstbewusst dem Gastspiel des Tabellenführers entgegen. Zudem können die Gerlinger Revanche nehmen für die unglückliche Hinspiel-Niederlage. Während Lars Rademacher (Knochenabsplitterung im Knöchel und Bänderriss) weiter ausfällt, ist Nicolas Clemens fraglich.

Erst der Pokal-Coup gegen die SpVg Olpe, dann der Heimsieg im Kreisduell gegen den SC Drolshagen. Jetzt stehen alle Zeichen doch noch auf einen versöhnlichen Saisonabschluss für den SV Rothemühle und einen würdigen Abschied für Trainer Maik Wolf.

Der hat sich über das 1:0 gegen Drolshagen „fast genau so gefreut“, wie über den Erfolg im Kreispokalfinale. „Wir lassen die Zügel nicht schleifen“, verspricht Wolf, die Motivation in den letzten vier Spielen hoch zu halten. Denn bis auf die Partie gegen Hickengrund geht es für Rothemühle nur noch um Teams, die tief im Abstiegskampf stecken. Wolf: „Auch wenn es für uns nur noch um die goldene Ananas geht: Die will ich aber holen.“

Dass der verletzte Dortmunder Bundesligaprofi Nuri Sahin beim überraschenden 3:2-Sieg „seines“ RSV Meinerzhagen unter den Zuschauern in Schönau war, hat vielleicht die drei Ex-Meinerzhagener in den Reihen des VSV Wenden etwas beeindruckt.

VSV-Trainer Peter Bäumgen jedenfalls nicht. Der war auch noch im Vorschaugespräch einfach nur „enttäuscht“. Dabei habe seine Mannschaft „schon viel schlechtere Spiele“ gemacht als am Sonntag. Deshalb wollte Bäumgen auf sein zuvor so erfolgreiches Team „draufhauen“. In Geisweid ist der VSV wieder gegen ein Kellerkind gefordert, vermutlich auf Naturrasen. Für Luca D’Aloia könnte es eng werden. Der Angreifer ist aus privaten Gründen nach Italien gereist. Zurück in den Kader kehrt Marco Bäumer.