Zwei Kreise schließen sich: Jantz und Pachutzki wechseln zu LWL

Neu-Listernohl..  Mit zwei Verstärkungen geht der SC LWL 05 in die Rückrunde der Fußball-Kreisliga A: Thomas Jantz (26) und Dennis Pachutzki (25) haben dem Tabellenzweiten ihre Zusage gegeben.

Auf Pachutzki muss LWL-Trainer Jörg Rokitte allerdings noch einige Zeit warten. Denn er befindet sich aktuell auf einem Studienaufenthalt in den USA. „Anfang Mai ist er zurück,“ informierte Gilbert Florath, 1. Vorsitzender des SC LWL 05, „er steht uns also in den letzten Saisonspielen noch zur Verfügung.“

Zwei Kreuzbandrisse

Was die beiden künftigen LWL-Spieler verbindet, ist die Rückkehr zu ihren Wurzeln. Sowohl Jantz als auch Pachutzki begannen ihre Laufbahn bei diesem Verein. „Genau. Das sind zwei Spieler, die wir mit entwickelt haben,“ sagt Florath nicht ohne Stolz. Auf jeden Fall schließen sich hier gleich zwei Kreise.

Gemeinsam haben die zwei auch ihre hochklassigen Zwischenstationen, beide spielten in der A-Jugend-Bundesliga für die SG Wattenscheid 09. Wobei Pachutzki an der Wattenscheider Lohrheide und bei Westfalia Herne auch im Seniorenbereich hochklassig aktiv war.

Doch zwei Kreuzbandrisse unterbrachen Pachutzkis Laufbahn. Gilbert Florath: „Die Ärzte haben ihm davon abgeraten, weiter auf diesem profihaften Niveau zu spielen.“ Sobald Pachutzki aus den Staaten wiederkommt, ist er für LWL spielberechtigt, denn er hat bereits im November in Gerlingen ein Pokalspiel für die Rokitte-Elf bestritten.

Thomas Jantz kommt vom Landesligisten SV 04 Attendorn zum SC LWL. Zuletzt hatte er dort wenige Einsätze. „Er geht zur Meisterschule,“ erklärte Gilbert Florath. Das sei für den 26-Jährigen auch der Grund, zu einem Klub zu wechseln, wo er „nicht so intensiv trainieren“ müsse, fügte der SC-Vorsitzende hinzu.

Noch Titelambitionen

Thomas Jantz durchlief die B- und A-Jugend der SG Wattenscheid 09, wechselte dann zum SV 04 Attendorn, zu LWL, zum SSV Elspe, wieder zum SV 04 und ist jetzt wieder bei LWL angekommen. Er wird über die Saison hinaus dort bleiben, wogegen Dennis Pachutzis fußballerische Zukunft nach dem Ende dieser Saison noch nicht geklärt ist.

Die beiden Neuzugänge können durchaus als Signal gewertet werden, dass der SC LWL 05 noch Titel-Ambitionen hat. Das streitet Gilbert Florath auch gar nicht ab. „Wir blasen definitiv zum Angriff auf Rüblinghausen,“ so formulierte er es am Donnerstag. Vier Punkte beträgt der Rückstand seiner Mannschaft auf die Rüblinghauser, „dazu kommt noch der direkte Vergleich,“ ergänzt Florath, um hinzuzufügen: „Für mich bleibt Rüblinghausen aber trotzdem der klare Favorit.“