Zehn Jahre geht es bergauf

Die Mannschaft des FC Finnentrop.
Die Mannschaft des FC Finnentrop.
Foto: WP
2014 ging der lang ersehnte Traum der Basketballer des FC Finnentrop in Erfüllung: Bezirksliga. Dahinter stand ein Name: Albin „Bino“ Tavcar.

Finnentrop..  Der Vater des Aufstiegs konnte sich zwar am Saisonende über den Klassenerhalt freuen, doch auf der Bank saß er nicht mehr. Seine Gesundheit nötigte ihn, Training und Führung der Mannschaft in jüngere Hände zu legen.

Zehn Jahre leitete der engagierte Trainer die Geschicke der FCF-Basketballer vom Aufbau der Abteilung bis zur Krönung mit dem Aufstieg in die Bezirksliga. Ohne ihn wäre das ganze Projekt ‚Basketball in Finnentrop‘ nicht möglich gewesen.

Carsten Horn in die Landesliga

„Die Black Fire beendeten ihre erste Bezirksliga-Saison mit viel Licht und etwas Schatten“, umschreibt Raffael Kühnert die abgelaufene Saison und ergänzt: „Wir mussten auch Lehrgeld zahlen, doch sechs Siege ermöglichten ein zitterfreies Saisonende. Der Basketball in Finnentop erfreut sich immer größerer Popularität. Besonders hervorzuheben sind dabei die hohen Zuschauerzahlen, welche deutlich über dem Ligadurchschnitt liegen.“

Der Kader der Saison 2014/15: Perparim Rushiti, Patrick Hartmann, Kevin Krings, Mehmet Can, Sasa Zelic, Andre Berkenkopf, Carsten Horn, Gregor Tschischinski, Ahmet Korkmaz, Raffael Kühnert. Spielertrainer Carsten Horn, der von BG Biggesee kam, wird Finnentrop Richtung Freudenberg verlassen. Die Herausforderung „Landesliga“ reizt natürlich, doch Kühnert hat auch dafür Verständnis: „Er war eine große Unterstützung für uns.“

Beispiel Saša Obradović

Die Euphorie in Finnentrop soll in die Saison mitgenommen werden. Anlass dazu ist auch die steigende Zahl von weiblichen und männlichen Nachwuchsspielern. „Leider reicht es momentan noch nicht, um am Spielbetrieb teilzunehmen, aber wir werden weiter daran arbeiten“, zeigt sich Raffael Kühnert optimistisch. Die Qualität der Nachwuchsförderung zeigt sich auch am Beispiel von Saša Obradović, der als 13-jähriger Aufbauspieler nach zwei Jahren in der U16 des FCF und einem „Übergangsjahr“ bei der BG Biggesee den Sprung in den Jugend-Bundesligakader von Phönix Hagen schaffte.