"Wir wissen, was auf dem Spiel steht"
01.10.2008 | 18:13 Uhr 2008-10-01T18:13:00+0200Bamenohl. Bereits am heutigen Donnerstag um 19.30 wird der 8. Spieltag in der Fußball-Bezirksliga 7 angepfiffen.
Und dabei kommt es zu einem echten Knüller. Die SG Finnentrop/Bamenohl reist zum SC Plettenberg auf die Elsewiese. Die SG trifft zum ersten Mal auf ihren Ex-Trainer Ralf Sonnenberg, der im Sommer nach Plettenberg wechselte.
„Wir wissen, was auf dem Spiel steht”, weiß Benedikt Gabriel, Trainer der SG Finnentrop/Bamenohl, in Betracht der Tabelle. Beide Klubs haben 13 Zähler auf dem Konto. „Wir spielen natürlich auf Sieg, damit wir den Anschluss nach oben halten.”
Allerdings ginge es nicht immer nur um die Tabelle, sondern auch darum, wie die Mannschaft sich entwickele. „Und da wollen wir den Trend der letzten Wochen fortsetzen”, so Gabriel weiter.
Der Coach muss auf Jakubowski (Muskelfaserriss) und auf Lomnicki (OP) verzichten. Grzelak wird noch länger ausfallen (Kreuzbandriss), während Torwart Raudszus nach seinem Schien- und Wadenbeinbruch wieder im Training ist. Gabriel: „Wir erwarten einen heißen Tanz. Wir fahren respektvoll, aber auch selbstbewusst dorthin.”
Ralf Sonnenberg hat seit Anfang dieser Saison das Sagen beim SC Plettenberg. „Für mich ist es ein Spiel wie jedes andere auch. Ich bin lange im Geschäft und wenn der Wechsel vollzogen ist, dann muss ich zusehen, dass man die Sache ans Laufen kriegt”, sagt Sonnenberg.
Natürlich habe er noch einen guten Draht zu denen, die unter ihm trainiert haben. Sonnenberg: „Ich interessiere mich noch für das, was die Mannschaft gespielt hat. Aber es gab hier in Plettenberg viele Baustellen um die ich mich kümmern musste, deswegen waren die Jahre in Bamenohl schnell weit weg.”
Ob am Abend einige Hände geschüttelt werden? Sonnenberg: „Da gehe ich von aus. Ich freue mich, dass ich die Jungs wiedersehe.”
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