Was soll da noch schief gehen?

Dieser Oster-Ausflug an den Möhnesee hat sich gelohnt für die Fußballfreunde aus Olpe. Okay: Die eine oder andere Offerte der Hüstener Abwehr trug zu dieser immensen Torflut bei.

Doch ist dieses 10:0 ein Ergebnis, über das man in Olpe noch lange sprechen wird. Das Wort „historisch“ ist, auf den lokalen Fußball bezogen, sicherlich nicht unangemessen. Weil auf diesem Level eine absolute Seltenheit.

Zwar verbleibt noch etwa ein Saisondrittel. Daher ist Olpe bei weitem noch nicht durch. Doch wer glaubt ernsthaft daran, dass da noch etwas schief geht?

Elf Punkte Vorsprung hat die Griffel-Elf vor dem Zweiten SSV Meschede. Die meisten Zähler kann allerdings der Dritte SG Finnentrop/Bamenohl noch ernten. Er hat ein Spiel mehr in der Hinterhand als Olpe und Meschede. Doch selbst, wenn die SG ihre zehn ausstehenden Partien allesamt gewinnen sollte, kann die SpVg Olpe sich in ihren neun verbleibenden Spielen drei Niederlagen erlauben - also jede dritte Prüfung in den Sand setzen. Für Olpe spricht obendrein das Pfund des Torverhältnisses von +46.

Dass die Olper sich nicht auf Erfolgen ausruhen, zeigten sie gestern, als sie hoch und höher führten. Gleiches darf man von ihr auch - bezogen auf ihre hohe Führung in der Tabelle - erwarten.
Lothar Linke