VSV Wenden und Germania Salchendorf spielen um den zweiten Platz

Kapitän Marco Bäumer (links) kehrt nach abgesessener Sperre wegen seiner fünften gelben Karte zurück ins Team. Noch fraglich ist der Einsatz von Julian Eckhardt (2. von rechts). Ihn plagen Leistenprobleme.
Kapitän Marco Bäumer (links) kehrt nach abgesessener Sperre wegen seiner fünften gelben Karte zurück ins Team. Noch fraglich ist der Einsatz von Julian Eckhardt (2. von rechts). Ihn plagen Leistenprobleme.
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Was wir bereits wissen
Die Punkteweste des Fußball-Bezirksligisten VSV Wenden in der Rückrunde ist blütenweiß.

Wenden. . Das Team von Trainer Peter Bäumgen hat alle fünf Spiele gewonnen und sich damit nach der verkorksten Hinserie auf den fünften Tabellenplatz vorgeschoben. „Damit hatte keiner gerechnet“, verweist Bäumgen auf den Stotterstart seines VSV in die Saison.

Nach zuletzt zwei Arbeitssiegen gegen Niederschelden und den Abstiegskandidaten SC Lüdenscheid kommt es bereits am Donnerstag zum Verfolgerduell bei der punktgleichen Germania aus Salchendorf (je 35 Punkte). Der Sieger dieser Partie rückt zumindest bis zum Wochenende auf Rang zwei vor. Germania Salchendorf reicht wegen der besseren Tordifferenz gegenüber dem aktuellen Tabellenzweiten Fortuna Freudenberg (36 Punkte) bereits ein Unentschieden

Gefeiert wird am Samstag in Salchendorf auf jeden Fall. Der Grund ist die 15. Sandbeach-Party im beheizten Festzelt. Deshalb haben sich beide Vereine auch auf die Vorverlegung geeinigt.

Demir und Bäumer kehren zurück

Beim Tabellendritten kehren die gegen Lüdenscheid wegen ihrer fünften gelben Karte gesperrten Hakan Demir und Kapitän Marco Bäumer ins Team zurück.

Noch fraglich sind Julian Eckhardt (Leistenprobleme) und Stammkeeper Andreas Klein, der am Ostermontag auf die Schulter gefallen ist und schon nach 28 Minuten durch Thomas Löhr ersetzt werden musste.

„Der zweite Tabellenplatz ist kein Saisonziel. Wir wollen noch so viele Punkte wie möglich holen“, lautet die Parole von Trainer Peter Bäumgen.

Stolz war Wendens Übungsleiter beim mühsamen 2:1-Heimsieg gegen den SC Lüdenscheid auf seine junge Viererkette „mit einem Durchschnittsalter von 20 Jahren“. Bäumgen weiter: „Wir hätten auch verlieren können. Aber gegenüber der Hinserie haben wir jetzt das nötige Quäntchen Glück.“