Vorsitzender schießt FC Altenhof zum Titel

Grün-Weißer Jubel: Der FC Altenhof holt den Ü32-Pokal. Rechts Kreisvorsitzender Joachim Schlüter und Staffelleiter Thomas Will, links Jens Selter (Krombacher Brauerei).
Grün-Weißer Jubel: Der FC Altenhof holt den Ü32-Pokal. Rechts Kreisvorsitzender Joachim Schlüter und Staffelleiter Thomas Will, links Jens Selter (Krombacher Brauerei).
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Riesenjubel beim FC Altenhof. Die Ü32-Fußballer vom Winterhagen holten sich den Kreispokal nach einem 2:1 (0:1)-Sieg im Finale gegen die gastgebende SG Serkenrode/Fretter.

Serkenrode/Altenhof..  Für den Altenhofer Trainer Christoph Clemens war es ein Abschluss nach Maß. Zumal er noch im vergangen Jahr das Endspiel in Bonzel verloren hatte. Diesmal holte er alles nach.

„Wie in diesem Jahr die Relegationsspiele in der Bundesliga verlaufen sind, so war es auch heute. Die Mannschaft hat an sich geglaubt und die beiden Einwechselungen Andreas Buchen und Frank Stahl haben dieses spannende Endspiel entschieden“, freute sich Christoph Clemens.

Viele Fans mitgereist

Apropos Frank Stahl: Dem 1. Vorsitzenden des Vereins war es vorbehalten in der Verlängerung das Siegtor zu erzielen. „Gelernt ist gelernt,“ lachte der frühere Verbandsliga-Stürmer des VSV Wenden. Er war nachher ganz aus dem Häuschen: „Endlich haben wir es nach drei Versuchen geschafft, den Pott zu holen. Das ich in der Verlängerung auch noch das siegbringende Tor geschossen habe, macht mich besonders stolz.“ Dann nahm er das Megafon und stimmte den Karnevals-Hit Humba-Humba-Täterä an. Grün-Weiße Fußballglückseligkeit in der Fremde. Die Fans, die mit einem Sonderbus mitgereist waren, feierten ihre Mannschaft euphorisch. Unter dem Strich gesehen war der FC Altenhof auch die bessere Mannschaft. Oliver Mack, Andre Moll oder Christian Spies, die bis vor kurzem noch in der Fußball-Bezirksliga aktiv waren, drückten diesem Finale den Stempel auf.

Der Altenhofer Spielführer Andreas Buchen nahm den Pokal, das Siegerglas und eine Einladung in Krombacher-Brauerei von Jens Selter dem Vertreter des Sponsors in Empfang.

Modus mit Endspiel eine gute Idee

Andreas Kremer, Dreh- und Angelpunkt wie so oft in wichtigen Spielen - und auch in diesem Finale - leitete mit einem präzisen Pass auf Frank Heimes die 1:0-Führung für die Gastgeber ein. Nun erhöhten die Wendschen den Druck. Durch einen unnötigen Foulelfmeter glich der eingewechselte Andreas Buchen zum 1:1 kurz vor Schluss aus, ehe Frank Stahl dann zuschlug. „Unter dem Strich hat der FC Altenhof verdient den Titel geholt“, befand Mathias Kremer, „wir haben dagegen gehalten, aber die Spieler des FCA waren im Schnitt zehn Jahre jünger.“

Zum zweiten Mal wurde der Sieger des Ü32 Krombacher-Pils-Pokals statt im Modus Jeder gegen Jeden in einem echten Finale ermittelt. Staffelleiter Thomas Will lag mit seiner Entscheidung vom vergangenen Jahr goldrichtig. 150 Zuschauer bildeten einen würdigen Rahmen.

Als Fan war auch der Altenhofer Ehrenvorsitzende Gisbert Nies vor Ort und drückte die Daumen: „Was der Jürgen Klopp für Borussia Dortmund ist, das ist Oliver Mack für den FC Altenhof, nämlich der Dreh-und Angelpunkt in Sachen Fußball auf und neben dem Platz.“