Vierter Sieg in vierter Auflage

Wenden..  Die Westfalenliga-Fußballerinnen des FC Finnentrop wurden ihrer Favoritenrolle gerecht. In der vollen Sporthalle im Wendener Konrad-Adenauer-Zentrum gewannen sie auch die vierte Auflage des Kreis-Hallenmasters. Schon die ersten drei Turniere hatten sie für sich entschieden.

Durch einen am Ende deutlichen 5:2-Sieg gegen den Landesligisten SC Drolshagen setzten sich die Damen vom Schulzentrum durch. Den dritten Platz sicherte sich der SC LWL 05 durch einen 2:1-Sieg im Neunmeterschießen gegen den VSV Wenden.

Neuer Pokal

Die Volksbank Wenden-Drolshagen-Olpe schüttete eine Prämie von insgesamt 750 Euro aus. Außerdem überreichte Lambert Stoll, der Vorsitzende des Gemeindesportverbandes Wenden, der Staffelleiterin Petra Hahn den neuen Wanderpokal. Die reichte ihn bei der Siegerehrung an die Finnentroper Spielführerin Elena Strautz weiter.

„Die Qualität meiner Mannschaft hat sich zum Schluss durch gesetzt, denn ein Torverhältnis von 36:2 spricht eine deutliche Sprache“, befand FCF-Trainer Mentor Bujupaj, „aber ich muss dem FC Drolshagen ein ganz großes Lob aussprechen, denn er hat uns in der Anfangsphase alles abverlangt.“

In der Tat standen die beiden besten Mannschaften im Endspiel. Sein Halbfinale gewann der SC Drolshagen gegen den VSV Wenden mit 5:0 und der FC Finnentrop schaffte sogar ein 10:2 gegen LWL.

Im Endspiel sorgten die Fans für eine stimmungsvolle Kulisse. Der SC Drolshagen legte los wie die Feuerwehr und wollte im Gegensatz zu den vergangenen Endspielen um das Kreismasters endlich den Pott an den Buscheid holen.

Deniz Cakir überragend

Die schnelle 1:0 Führung für den SCD durch Christina Wurm nährte diese Hoffnung. Es war jedoch ein Hallo-Wach-Effekt für die Schützlinge von FCF-Trainer Bujupaj. Denn fast im Gegenzug erzielte Deniz Cakir mit ihrem Doppelpack zum 2:1 die Wende zu Gunsten des Favoriten aus Finnentrop. Sophie Gunkel erhöhte mit einem Gewaltschuss auf 3:1. Spielführerin Elena Strautz bracht mit dem 4:1 ihre Farben endgültig auf die Siegerstraße, ehe Marie Schröder der Anschlusstreffer gelang.

108 Tore

Den Deckel drauf machte Deniz Cakir, die überagende Spielerin des Masters. „Wir haben ein gutes Masters gespielt“, befand der Drolshagener Trainer, „individuelle Fehler haben uns um den großen Wurf gebracht.“ 108 Mal mussten die Torhüterinnen den Ball aus dem Netz holen. Sportlich war das Turnier ein Erfolg, organisatorisch ebenfalls. „Das Kreis-Hallenmasters hat von der professionellen Ausrichtung des FSV Gerlingen profitiert“, freute sich FLVW-Vorsitzender Joachim Schlüter.