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Fußball-Bezirksliga 7

VfR Rüblinghausen siegt 1:0

06.03.2011 | 20:10 Uhr

Rüblinghausen. Riesenjubel herrschte beim VfR Rüblinghausen nach dem 1:0 (0:0)-Sieg über den FC Lennestadt in der Fußball-Bezirksliga 7.

Für den wiederum war es ein rabenschwarzer Tag. Denn außer der Niederlage im Kreisderby kassierte ihr in dieser Saison bislang 32 Mal erfolgreiche Torschütze Florian Friedrichs auch noch die rote Karte in der 75. Minute.

Friedrichs soll eine Tätlichkeit begangen haben, einen Körperkontakt gegenüber dem Schiedsrichter Langemann. Ein herber Rückschlag in Sachen Aufstiegsambitionen für die Gäste. „Das war eine überzogene Entscheidung. Jetzt fehle ich in den wichtigen Spielen gegen Spitzenreiter SV 04  Attendorn und Finnentrop/Bamenohl - also in den Wochen der Wahrheit,“ haderte Friedrichs.

Das Tor des Tages für Rüblinghausen erzielte der eingewechselte Roman Popczyk in der 75. Minute. Mit einem präzisen Kopfball nach einem Eckball ließ er  dem Lennestädter Torhüter Udo Busse nicht die Spur einer Chance. In der gleichen Minute erhielt FCL-Sturmchef Florian Friedrichs die rote Karte.

Die Lennestädter Elf von Spiry Vormweg kam nie richtig in dieses gute und schnelle Bezirksligaduell. Vormweg hatte schon vor dem Anpfiff von einer schweren Aufgabe gesprochen, er sollte recht behalten.

Im ersten Durchgang sahen die 200 Zuschauer eine taktisch gut eingestellte VfR-Mannschaft. Vor allem die Maßnahme des Rüblinghauser Trainers Werner Heuel, Johannes Schoppe gegen den Lennestädter Florian Thöne zu stellen, erwies sich als richtig. Vorn vergaben die VfR-Angreifer Mentor Hajdari (25.) und Daniel Stettner (42.) die frühe Führung. Auf der Gegenseite war das Rüblinghauser Tor wie vernagelt. VfR-Keeper Simon Ohm rettete mit tollen Paraden erst die Null, dann den Sieg. So scheiterten Moritz Thöne (57.), Fabian Baumhoff (73.), sowie Tobias Thöne freistehend an Ohm. 

„Ich bin stolz auf meine Mannschaft, sie ist in der Bezirksliga angekommen“, sparte der Rüblinghauser Trainer Werner Heuel nicht mit Lob. Seine Erkenntnis: „Wir waren spielerisch ebenbürtig und können auch verletzte Spieler gut ersetzen.“

Sein Gegenüber Spiry Vormweg erkannte den Sieg des Aufsteigers an: „Wir haben nicht ins Spiel gefunden, außerdem hat Torwart Simon Ohm eine überragende Partie gezeigt.“

Meinolf Wagner

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