Vater und Sohn pfeifen Acht-Stunden-Turnier

Vater Dedo und Sohn Armin Arapovic.
Vater Dedo und Sohn Armin Arapovic.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Namhafte Mannschaften gaben sich die Ehre beim 25. E-Junioren Hallenfußballturnier um den Faurecia-Cup in der Dreifach-Sporthalle Finnentrop. Sieger des vom FC Finnentrop organisierten Turniers wurde der SV Lippstadt 08, der im Endspiel die Kreisauswahl Arnsberg mit 2:1 bezwang.

Finnentrop..  Neben den heimischen Klubs SG Finnentrop-Bamenohl, FC Lennestadt, SSV Elspe, SV Heggen, FC Finnentrop nahmen auch die Kreisauswahlen aus Arnsberg und Olpe teil. Zudem war es dem Veranstalter wieder gelungen, klangvolle Namen wie FC Schalke 04, Tennis Borussia Berlin, Rot- Weiss Essen und SV Lippstadt 08 zu gewinnen.

Die Lippstädter nahmen zum ersten Mal an dem Turnier teil und gewannen es auf Anhieb. Das Finale verlief dramatisch. Erst in der letzten Sekunde glich die Kreisauswahl Arnsberg die Lippstädter Führung aus, in der Verlängerung musste sie dann doch noch das entscheidende 1:2 hinnehmen.

Im kleinen Finale standen sich die Kreisauswahl Olpe und Tennis Borussia Berlin gegenüber. Erst im Neunmeter-Schießen setzten sich die Olper Jungen mit 3:2 durch.

Nicole Allebrodt (Marketingleiterin Faurecia), Bernd Schmitz, Jugendleiter des FC Finnentrop, und seine Stellvertreterin Inge Hofmann übergaben jeder Mannschaft einen Pokal. Einen weiteren Pokal für die meisten Tore (22) nahmen die Berliner mit, allerdings wird ein weiterer Pokal an Lippstadt nachgereicht. Der SV 08 hatte exakt die gleiche Trefferzahl erreicht.

Für Nicht-Alltägliches sorgten die Schiedsrichter. Novum, weil: Vater und Sohn, Dedo und Armin Arapovic leiteten von 11 bis 19 Uhr das Turnier.

Dedo Arapovic (44) ist im Kreis Olpe bestens bekannt als Abwehrspieler beim Landes- und Bezirksligisten SF Dünschede unter den Trainern „Mimi“ Dinter und dem leider viel zu früh verstorbenen Dieter Görke, sowie beim Bezirksligisten Sportfreunde DJK Bonzel.

Sein Sohn Armin, erst 16 Jahre, ist seit zwei Jahren im Besitz des Schiedsrichterscheins und pfeift den kompletten Jugendbereich. Allerdings stand er auch schon einmal als Linienrichter in der Frauenregionalliga beim Spiel SF Siegen gegen Bayer Leverkusen an der Seite. „Wenn es erlaubt gewesen wäre, hätte ich schon mit acht Jahren meinen Schiedsrichterschein gemacht. Ich habe Riesenspaß daran. Mein Traum ist es, ganz weit nach vorne zu kommen“, so der Jung-Schiedsrichter, der, wie auch sein Vater, seine Sache kompetent erledigte und auch nicht zögerte, als einmal die Rote Karte gezeigt werden musste.