Überragender Sönmez führt den SV Rothemühle ins Kreispokalfinale

Stehen sich vielleicht am 13. Mai im Pokalfinale wieder gegenüber: Ömer Sönmez
Stehen sich vielleicht am 13. Mai im Pokalfinale wieder gegenüber: Ömer Sönmez
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Eine Überraschung gab es gestern Abend im ersten Halbfinale um den DFB-Kreispokal (Krombacher Pokal).

Rothemühle..  Mit einem verdienten 3:1 (1:1)-Sieg über den Landesligisten SV 04 Attendorn zog Fußball-Bezirksligist SV Rothemühle als erste Mannschaft ins Endspiel ein.

Sollte am nächsten Mittwoch der große Favorit, Landesliga-Spitzenreiter SpVg Olpe, das zweite Halbfinale beim A-Kreisligisten SC LWL gewinnen, findet damit auch das Finale am 13. Mai in Rothemühle statt.

150 Zuschauer hatten gestern Abend den Weg an den Rothenborn gefunden. Darunter waren auch der FLVW-Kreisvorsitzende, Joachim Schlüter, Pokalspielleiter Ulrich Keine und Jens Selter, der neue Vertreter des Sponsors Krombacher.

Litter bringt Attendorn in Führung

Die erste Chance hatten die Gastgeber in der zweiten Minute, als der überragende Ömer Sönmez in den Strafraum der Attendorner eindrang, aber diesmal noch an Torwart Alex Goulas scheiterte.

Drei Minuten später gab es die erste Möglichkeit für den Landesliga-Aufsteiger aus der Hansestadt. Eugen Litter, der von Trainer Lars Mebus von Beginn an als Stürmer gebracht wurde, stieg nach einer Budde-Ecke hoch, köpfte den Ball aber über das Tor.

In der achten Minuten hatte Litter mehr Glück. Da stand er nach einem Pass von Nils Hartmann frei vor SVR-Keeper Klur und ließ sich die Chance nicht nehmen: 1:0 für Attendorn. Die Führung hielt 22 Minuten lang. Da tankte sich Sönmez im Strafraum der Gäste durch. Ein kluger Pass auf Alexander Großmann, und es stand 1:1.

Kein Elfmeterpfiff für Attendorn

Zwei Minuten später herrschte große Aufregung im Lager der Attendorner. Da kam Litter im Strafraum der Gastgeber zu Fall. Zum Entsetzen der Gäste blieb die Pfeife von Schiedsrichterin Regina Heim, die mit ihrem Gespann viel durchgehen ließ, stumm: Kein Elfmeter.

Nach der Pause waren die Gastgeber klar die dominierende Mannschaft.

Rothemühle nach Pause überlegen

Vor allem Ömer Sönmez drehte auf und war kaum zu bremsen. Sönmez war es auch, der in der 51. Minute mit einer tollen Direktabnahme das 2:1 für die Wolf-Elf erzielte und anschließend Rothemühles Ehrenvorsitzendem Friedhelm Dornseifer jubelnd in die Arme fiel.

Die einzige Chance zum Ausgleich hatte Genc in der 65. Minute mit einem Kopfball. Zehn Minuten später machte Rothemühle dann alles. Nach toller Vorarbeit von Sönmez erzielte Eike Pfeiffer den 3:1-Endstand.