TV Olpe kann den Deckel drauf machen

Das war nach 19 von 21 Spielen so: Siegesjubel beim TV Olpe. Am Samstag kann Meisterjubel draus werden.
Das war nach 19 von 21 Spielen so: Siegesjubel beim TV Olpe. Am Samstag kann Meisterjubel draus werden.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Mit einer Unterstützung von vielen Fans, die unter anderem in zwei Bussen anreisen, können die Handballer des TV Olpe im Spiel am Samstag beim TVE Netphen alles klar machen und vorzeitig die Meisterschaft in der Kreisliga A sowie nach fünf Jahren Abstinenz die Rückkehr in die Bezirksliga schaffen.

Kreis Olpe..  Es herrscht im Olper Lager Optimismus, dass das auch klappt. „Wir werden ständig per SMS über die Spielstände in Schalksmühle unterrichtet,“ gab Uwe Schmidt, Abteilungsleiter Handball des TVO zu verstehen. „vielleicht können wir ja schon vorher jubeln“.

Konkret: Olpe ist Meister, falls der Tabellenzweite TV Schmallenberg bei Schalksmühle/Halver III nicht gewinnt. Dieses Spiel findet vor dem Olper Spiel statt.

Geplant haben die Olper bereits etwas für den Fall der Fälle. Uwe Schmidt: „Die Feier wird im Pub stattfinden.“ Wirt Kostas sei „ein Handballbegeisterter, der schon bei der erfolgreichen deutschen EM ein aufgebaut“ habe, berichtet Uwe Schmidt. Er freut sich auf Samstag. „Wir sollten auf der Erfolgswelle weiter reiten, wenn bedenkt, dass wir vor zwei Jahren fast im Nichts versunken wären“.

Ein Spaziergang wird’s nicht in Netphen. „Wenn wir die Olper Meisterfeier verhindern können, dann werden wir das auch machen, denn die Klatsche aus dem Hinspiel wurmt uns noch ganz gewaltig,“ gab der Netphener Trainer Matthias Hoffmann zu verstehen.

Die Johannländer gelten als heimstark und spielen gestützt auf einen starken Rückraum einen körperbetonten Ball nach vorne. Schon gar nicht sollten sich die Kreisstädter nicht durch das 36:26 Hinspiel-Ergebnis blenden lassen. „Wir müssen unser variables Angriffsspiel wie im Heimspiel gegen Plettenberg/Werdohl durchziehen“, fordert der Olper Trainer Steffen Schmidt, „ich bin optimistisch, dass wir am Samstag feiern können“. Bis auf den erkrankten Spielführer Ingo Schmeer sind alle Mann beim TVO dabei.

SG Attendorn/Ennest

Den Aufwärtstrend der letzten Wochen möchten die Bezirksligahandballer der SG Attendorn/Ennest bei Ferndorf III fortsetzen. Jeder Punkt zählt für die Hansestädter im Kampf um den Klassenerhalt oder das Relegationsspiel, das der Drittletzte ja noch absolvieren kann. Mit Selbstbewusstsein nach zwei Siegen in Folge kann die Mannschaft von Trainer Stefan Köhler zu Werke gehen.

Ein wichtiger Baustein für einen doppelten Punktgewinn ist der Tempohandball, der gegen die SG Halden-Harbeck wirkungsvoll war. Der 21:18-Heimsieg aus der Hinrunde sollte zusätzliche Kräfte frei machen. „Man weiß bei solchen Mannschaften nicht, woran man ist. Eine Wundertüte“, befand Köhler. „ Erschwerend kommt hinzu, das die A-Jugend Bundesligaliga spielfrei hat und man nicht sagen kann, wer von den jungen Wilden dabei ist“. Fraglich bei Attendorn/Ennest ist der Einsatz von Torhüter Julian Braunschneider und Kreisläufer Philipp Stuff (Nasenbeinbruch). Der Druck in diesem Spiel ist auf beide Mannschaften gleich verteilt. Die SGA benötigt jeden Zähler für den Klassenerhalt und die Gastgeber nach der 18:21-Niederlage beim TuS 03 Hagen, um die Relegation für die Landesliga zu schaffen

Lennestadt/Würdinghausen

Nach dem schwachen Auftritt am vergangenen Wochenende beim abstiegsbedrohten HTV Littfeld/Eichen ist für die HSG gegen den TuS Grünenbaum Wiedergutmachung angesagt. „Wir gehen sicherlich motiviert in dieses Spiel, denn wir können uns im oberen Drittel der Liga noch festsetzen“, gab Trainer Klaus Kraß zu verstehen.

TuS 09 Drolshagen

Für die Oberliga- Handballerinnen des TuS 09 Drolshagen geht es darum, sich anständig aus der Oberliga zu verabschieden. Mit dem TV Verl haben sie eine schwere Aufgabe vor sich. „Der TV Verl hat sich im Laufe der Spielzeit stabilisiert“, befand Trainer Serkan Kahraman, „wer beim TV Schwitten gewinnt ist schon eine Hausnummer.“