Trauben hängen für den FC Finnentrop hoch

Co-Trainer Henning Massmann (links) mit Franziska Menn, Laura Gördes und Cheftrainer Mentor Bujupaj beim Auftakt des FC Finnentrop. Urlaubsbedingt fehlen Jaqueline Gutwein (Fortuna Freudenberg), Lale Senyildiz (FC Iserlohn), Laura Julia Knote und Anna-Lisa Tigges (beide eigene Jugend).
Co-Trainer Henning Massmann (links) mit Franziska Menn, Laura Gördes und Cheftrainer Mentor Bujupaj beim Auftakt des FC Finnentrop. Urlaubsbedingt fehlen Jaqueline Gutwein (Fortuna Freudenberg), Lale Senyildiz (FC Iserlohn), Laura Julia Knote und Anna-Lisa Tigges (beide eigene Jugend).
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Ungewöhnlich war für die Westfalenliga-Fußballerinnen des FC Finnentrop der Auftakt nach einer kurzen Sommerpause: „Wir haben dieses Mal dem Schützenfest Rechnung getragen und deshalb geht mal nicht am Sonntag los,“ erklärte Engelbert Schulte den Starttermin unter der Woche.

Olpe/Köln..  Es war ein (noch) lockerer Aufgalopp am Schulzentrum. Der Ball stand im Mittelpunkt. Auf ein intensives Aufwärmprogramm konnte aber nicht verzichtet werden. „Wir wollen kein Risiko eingehen und keine unnötigen Verletzungen riskieren“, so FCF-Coach Mentor Bujupaj der im dritten Jahr die Verantwortung trägt. Mit Henning Massmann hat Mentor Bujupaj einen Co-Trainer. Massmann spielte einst beim FC Lennestadt und bei RW Lennestadt.

Neu ist Torhüterin Anna-Lisa Tigges. Sie erhält eine Sondergenehmigung für Einsätze bei den Frauen, spielt jedoch weiterhin bei den Juniorinnen und kann erste Erfahrungen im Seniorenbereich sammeln. Es stehen damit insgesamt drei Torhüterinnen im Kader: Alexandra Krings, Kirsten Geuecke und Anna-Lisa Tigges.

Marie Salewski und Annalia Fernandes werden ausbildungsbedingt den Kader der zweiten Mannschaft verstärken. Annabell Röhrig geht studienbedingt ähnlich wie ihre Mitspielerin Lena Sieler zunächst in einen „Standby-Modus“. Bei Personalproblemen wird sie aushelfen. Wegen ihres Studiums steht Kirsten Geuecke nicht kontinuierlich zur Verfügung.

Intensive Vorbereitung

Es wird eine harte und intensives Vorbereitung mit vier Übungsabenden und einem Spiel am Wochenende. „Trotzdem werden immer wieder Pausen eingestreut, damit sich der Körper erholt“, sagte Henning Massmann. „So werden die Akkus langsam wieder aufgefüllt“.

Der FC Finnentrop startet nach der kurzen Sommerpause mit drei Verletzten in die neue Saison. Christina Lehmann und Elena Strautz laborieren noch an Blessuren aus der Schlussphase der Saison. Ebenso Julia Knote, die nach einer Kreuzbandoperation noch voraussichtlich bis zum Frühjahr 2016 ausfällt.

Ihr Comeback hat auch Mimoza Bujupaj für die Rückrunde angekündigt. „Wir hoffen, dass sie nach der Geburt ihres Kindes wieder zu alter Form aufläuft“, so Engelbert Schulte zu verstehen.

Zwei Absteiger aus der Regionalliga

Die Westfalenliga ist eine schwierige Spielklasse. Im Gegensatz zu der zweigeteilten der Männer ist die der Frauen eingleisig und erstreckt sich damit über das ganze Verbandsgebiet. Das ist einmal finanziell und logistisch eine Herkulesaufgabe, denn in den 15 Auswärtsspielen muss der FC Finnentrop rund 4600 Kilometer bewältigen.

Sportlich hängen die Trauben hoch. Aus der Regionalliga kommt Ex-Bundesligist FFC Heike Rheine, ebenso der freiwillig zurückgestufte VfL Bochum II. Aufsteiger sind Union Bergen (Bochum), Wacker Mecklenbeck (Münster) und SV Ottbergen (Höxter).

Als Meisterschaftsfavoriten gelten Germania Hauenhorst, SpVg Berghofen und VfL Billerbeck, die sich alle erheblich verstärkt haben. Für den FC Finnentrop formulierte Vorsitzender Engelbert Schulte das Ziel: „Wir wollen uns frühzeitig von den Abstiegsplätzen entfernen und eine stabile Position im Mittelfeld.“