Trauben hängen bei Deutschen Meisterschaften sehr hoch

Simon Huckestein und Trainer Egon bröcher (rechts)
Simon Huckestein und Trainer Egon bröcher (rechts)
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Schafft Simon Huckestein von der SG Wenden das Triple? Das hieße, zum dritten Mal in Folge über 1500 Meter in die Top-Ten bei den Deutschen Hallenmeisterschaften zu laufen.

Karlsruhe..  Vor zwei Wochen die Cross-Europameisterschaften in Spanien für die nationalen Mannschaftsmeister, in zwei Wochen die Cross-DM in Markt Indersdorf (Bayern) – und dazwischen fast als „Abfallprodukt“ die Hallen-DM in Rheinstetten (Landkreis Karlsruhe).

Norm frühzeitig erfüllt

Simon Huckestein hat es über 1500 Meter wieder einmal geschafft, frühzeitig die Norm zu erfüllen. „Es ist bei diesem Terminplan nicht einfach, ohne spezifisches Training dort anzutreten“, deutet der Dauer-Teilnehmer bei nationalen Titelkämpfen an und ergänzt: „Ich bin da völlig ergebnisoffen.“

Aber er weiß auch, dass die intensive Crossvorbereitung für Spanien für Tempohärte gesorgt hat, und um seine Spurtschnelligkeit braucht er sich eigentlich keine großen Sorgen zu machen. Gerade auf den Mittelstrecken wird taktiert, da sind oftmals die Normzeiten nur sekundär. Die Zielsetzung des Vorzeigeathleten aus Wenden ist eindeutig: „Ich will nicht nach dem Vorlauf am Samstag nach Hause fahren.“

Seit über zehn Jahren mischt er die Starterfelder über 800 und 1500 Meter bei Titelkämpfen auf, „aber es macht noch immer Spaß, auch wenn die jungen Burschen dagegen halten.“

19 Meldungen

19 Teilnehmer sind über die 7,5 Runden gemeldet. Einige davon mit Doppelmeldungen noch über 800 oder 3000 Meter. „Das entscheidet sich erst kurzfristig, wer wo startet“, kennt Huckestein die Situation und fährt optimistisch in die Metropolregion am mittleren Oberrhein.

Die Spitzenzeiten der nationalen Elite wie Florian Orth (LG Telis Finanz Regensburg), Titelverteidiger Homiya Tesfaye (LG Eintracht Frankfurt) oder Sebastian Keiner (LAC Erfurt) zeigen, dass die Trauben in Rheinstetten hochhängen. Aber seine Erfahrung aus vielen harten Rennen wird dafür sorgen, dass es für den Routinier Simon Huckestein am Rhein keinen Reinfall geben wird.