SV Rothemühle dankt Maik Wolf

Rothemühle..  Der SV Rothemühle ist ein besonderer Verein. Zum Saisonfinale gegen GW Siegen verabschiedete er mit Maik Wolf den Trainer, der zwölf Jahre lang dort tätig war. Und das erfolgreich.

Am Sonntag war er zum letzten Mal an der Linie. Es war schon eine seltsame Stimmung vor dem Klubhaus. Zeit für große Gefühle, Tränen, liebe Worte und schöne Geschenke.

Klubchef Andreas Grub sagte Maik Wolf „Dankeschön“ für die vielen und schönen Jahre. Wolfs Ehefrau Claudia und Tochter Emma waren auch gestern mit dabei. „Maik hat hier eine gute Zeit erlebt, so wie wir als Familie. Es soll solange es ihm Spaß macht, weiter als Trainer arbeiten. Wir lassen ihn mit viel Wehmut gehen, denn es war eine unvergessliche Zeit.“

Der Erfolg in den zwölf Jahren war überragend und spricht für den Trainer. Zum Schluss gab es noch den Kreispokalsieg. Andreas Grub: „Es ist dein Ehrgeiz, bis zum Schluss alles zu geben.“

Eine ganz besondere Beziehung besteht zwischen Maik Wolf und dem Ehrenvorsitzenden Friedhelm Dornseifer: „Maik, es war eine überagende Zeit und wir sind Freunde geworden. Der SV Rothemühle und der gesamte alte Vorstand sagt Dankeschön.“

Es gab vom Verein ein ganz besonderes Geschenk: Ein gemaltes Bild und ein Trikot mit der Nummer 12. Hier mit waren die zwölf Jahre SV Rothemühle dokumentiert.

Said Boubaous, lange Jahre Spieler unter Maik Wolf und nun sportlicher Leiter: „Es ist alles gesagt worden. Der Mensch und Trainer Maik Wolf ist überragend.“

Bleibende Spuren hinterlässt Maik Wolf auch bei seinem Trowartrainer Karl-Heinz Linke. „Es war eine wunderschöne Zeit geprägt mit viel Respekt und Freude im Training,“ so Linke und gestand: „Fast wäre ich mit ihm nach Fortuna Freudenberg als Torwarttrainer gegangen. Nun geht mein Weg zurück zum SV Ottfingen.“

Maik Wolf wird in der kommenden Saison Fortuna Freudenberg trainieren. „Ich hatte viele Tage und Wochen Zeit, um mich mit dieser Situation auseinander zu setzen,“ sagte er zum Abschied, „ich bin heute zutiefst berührt und bedanke mich bei allen das ich zwölf Jahre hier werkeln konnte.“